Ökosystem See
Seen sind stehende Gewässer, die einen friedlichen Eindruck machen. Doch die Ruhe täuscht: Phyto- und das Zooplankton werden von kleinen Räubern, wie Polypen oder Wassermilben, gefressen. Schwimmwanzen, Libellen- und Käferlarven sind Nahrung für den Wasserskorpion. Da jedes Tier verschiedene Beutetiere frisst und von unterschiedlichen Räubern gefressen wird, entsteht ein Nahrungsnetz. Die Menge und Vielfalt der Seebewohner hängt von der Konzentration an Nährstoffen ab. In klaren Seen können sich Wasserpflanzen bis in 10 Meter Tiefe ausbreiten. Man erkennt deutlich unterschiedliche Zonen bestimmter Pflanzenarten. Vom reichen Leben unter Wasser profitieren auch die Tiere über Wasser, wie z. B. die Wasservögel. Seit Entstehung des Sees treiben Wind und Wellen abgestorbene Pflanzen und Tiere ans Ufer, wo sie hinab sinken und abgebaut werden. Im gleichen Tempo, wie das Ufer wächst, schrumpft die Wasserfläche des Sees.Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; Testaufgaben; Ergänzende Materialien; 5 interaktive Arbeitsblätter.
- Anbieter
- MedienLB (Starnberg)
- Jahr
- 2011
- Dauer
- ca. 27 min f
- Zielgruppe
- Q; A(7-13)
- Schlagworte
- Lebensraum, Nahrungskette, Ökologische Nische, Ökosystem, Pflanzliche Anpassung, See (Binnengewässer), Verhalten (Tier)
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.