Wovon schwärmt der Bienenschwarm?
Heute ist Willi dem Honig auf der klebrigen Spur. Er besucht Thomas, einen Imker in der Nähe von Bad Tölz. Er hat ungefähr eine Million Bienen. Willi darf mit ins Bienenhaus, wo Thomas ihm eine Wabe zeigt. Dort, wo die Zellen dunkel sind, ist bereits Honig drin. Den stellen die Bienen aber eigentlich nicht für die Menschen her, sondern für sich selbst - für ihre Brut und als Nahrungsvorrat für den Winter. Wie die Insekten Honig produzieren, erfährt Willi im Bieneninstitut der Universität Hohenheim. Und auch, wie sie sich gegenseitig mitteilen, wo die beste Nahrungsquelle zu finden ist: Sie tanzen. Bienenforscher Gerhard macht Willi den Bienentanz vor! Vermehren kann sich nur eine einzige Biene aus dem Volk: die Königin. Sie wird von einer männlichen Biene befruchtet, die nach dem Befruchtungsakt stirbt. Wie die Welt für eine Biene aussieht, ist schwer zu erforschen. Bienenforscher Peter kann dem Willi in einem Experiment aber beweisen, dass Bienen Farben erkennen können. Und auch für schnelle Bewegungen sind sie sehr sensibel. Das ist auch der Grund, weshalb man nicht wild rumfuchteln sollte, wenn sich eine Biene nähert, wie Peter erklärt. Gerhard ist trotzdem gestochen worden. Der Stachel mit Giftblase bleibt in der Haut stecken - das Todesurteil für die Biene und schmerzhaft für den Gestochenen. Also Willi, cool bleiben, wenn eine Biene kommt!
- Anbieter
- FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH (Grünwald); Bayerischer Rundfunk (München); Megaherz Film und Fernsehen (München)
- Jahr
- 2004
- Dauer
- 25 min f
- Zielgruppe
- A(1-4); J(6-10)
- Schlagworte
- Honig
Sachgebiete
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