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14751. Eine filmische Andacht

Cover: 14751. Eine filmische Andacht

Der Film "14751" ist eine filmische Meditation, ein Kunstwerk über ein Kunstwerk, die "Entschleunigung" des Films, kein Rekordversuch, sondern ein wohltuender Kontrast zu allen Entwicklungen in Film und Fernsehen. Der Künstler Johannes Heimrath vom "Now! - Ensemble" gedenkt mit 14751 Gongschlägen der Opfer der nationalsozialistischen Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein bei Dresden. Von 1940 bis 1941 wurden hier 14751 Menschen ermordet. Für jedes Opfer wurde ein Totenschein mit fingierter Todesursache erstellt. Es waren vorwiegend psychisch Kranke und geistig Behinderte, am Ende auch jüdische, polnische und deutsche Häftlinge aus Konzentrationslagern. Johannes Heimrath widmet 42 Stunden lang und ohne Unterbrechung jedem Opfer einen Gongschlag und wagt so einen Annäherungsversuch an das Unvorstellbare.

Anbieter
DENKmal-Film GmbH (München)
Jahr
2004
Dauer
17 min f
Zielgruppe
A(8-13); J(14-18); Q
Schlagworte
Gedenkstätte, Euthanasie (Nationalsozialismus), Erinnerungskultur, Gedenken, Performance (Kunst)

Sachgebiete

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