Der Aralsee - Ein See wird zur Wüste
Die Zuflüsse des Aralsees werden zur Bewässerung der Baumwollmonokulturen in Usbekistan, Turkmenistan und Kasachstan angezapft. Der Film dokumentiert die Folgen der ehrgeizigen Landwirtschaftspolitik der ehemaligen UdSSR, die, mit dem Ziel von Baumwollimporten unabhängig zu werden, den Aralsee bewusst geopfert hat. So trocknet dieses einst viertgrößte Binnengewässer der Erde heute aus. Die ökologischen Folgen für die Region sind dramatisch. Die Fischerei liegt darnieder. Sand- und Salzverwehungen aus dem ehemaligen Seeboden machen die Menschen krank. Pestizide und Entlaubungsmittel verseuchen das Trinkwasser. Der gesamten Region wird die Lebensgrundlage geraubt.
- Anbieter
- FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH (Grünwald); Hilgert & Witsch Filmproduktion (Post Neuerburg)
- Jahr
- 1992
- Dauer
- 16 min sw+f
- Zielgruppe
- A(8-13); Q
- Schlagworte
- Aralsee, Bewässerung, Ökologie, See (Binnengewässer), Steppe, Umweltkatastrophe, Wüste, Zentralasien
Sachgebiete
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