Erdgas aus Sibirien
Am Anfang stehen die schnee- und eisbedeckten Flächen der Subpolarzone in Nord- und Westsibirien; die weitständigen Fichten zeigen den Übergang von der Waldzone, der Taiga, zur baumlosen Tundra. Die Eingeborenenbevölkerung der Nenzen hat sich durch Kleidung, ihre Wohnzelte (Jurten) und mit der traditionellen Wirtschaftsform der Rentierzucht an diese extremen Naturbedingungen angepasst. Im Kontrast dazu steht die erst in den Jahren 1970-79 erfolgte Erschließung der weltweit größten Erdgaslagerstätten von Urengoj. Aufgezeigt werden die einzelnen Erschließungsetappen: von der Prospektion der Erdgasfelder über die Bohr- und Förderstellen bis zur Reinigung und Weiterleitung des Erdgases. Die Besonderheit der Technologien, der Einsatz von Spezialisten aus allen Teilen der Sowjetunion und das Siedlungs- und Versorgungssystem ergeben sich aus der Anpassung an die extremen Naturbedingungen. Abschließend kommen der hohe Kostenaufwand und die Notwendigkeit ausländischer Kapitalhilfe zur Sprache.
- Anbieter
- FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH (Grünwald); Hilgert & Witsch Filmproduktion (Sauerwies)
- Jahr
- 1991
- Dauer
- 15 min sw+f
- Zielgruppe
- A(8-13); Q
- Schlagworte
- Arbeitswelt (heute), Erdgas, Lebensbedingung, Polarkreis, Rohstoff, Sibirien, Tundra
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.