Zurückschlagen? Dazwischengehen? Wegschauen? Beispiele zur Gewaltprävention
Jugendliche drehen zwei Video-Filme, um herauszufinden, wie sie das Problem Gewalt in den Griff bekommen können. 1. Fall: Mike, aggressiv und angetrunken, provoziert zur Belustigung seiner Freunde Kay und dessen Musikband, schlägt Kay nieder. Doch der schlägt nicht zurück. - Die Details der Geschichte werden am Bildschirm analysiert: Mike hat Lust, Angst zu machen und Macht auszuüben, solange er sein Publikum findet. Kay überzeugt damit, Angreifer durch Worte zu entwaffnen und Gewalt nur als letztes Mittel anzuwenden. 2. Fall: Paul will mit Miriam flirten. Aus Blödelei wird Grapscherei, je aggressiver der Typ, desto hilfloser das Mädchen. Keiner greift ein. Erst als Paul brutal wird, geht ein Erwachsener dazwischen. - Das Team streitet über das Drehbuchklischée "Mann rettet Frau". Dann werden die "Knackpunkte" der Eskalation analysiert. Für Paul und Miriam vermengen sich Film und Wirklichkeit, gespielte und reale Aggressivität, Angst und Ohnmacht. Die Mitspieler werden sich ihrer Fixiertheit auf die eigene Rolle bewusst.
- Anbieter
- FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH (Grünwald); Hans-Peter Meier Filmproduktion (München)
- Jahr
- 1996
- Dauer
- 15 min f
- Zielgruppe
- A(8-13); J(14-18); Q
- Schlagworte
- Gewaltabbau, Konfliktsituation (Mensch), Verhaltenstraining
Sachgebiete
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