Abgeschreckt hat es mich nicht
Der Film portraitiert zwei HIV-Positive: Tobias ist 21 Jahre alt und weiß nicht, wann und bei wem er sich infiziert hat. Er bewegte sich ausgiebig in der Schwulenszene, hat aber mittlerweile ein gespaltenes Verhältnis dazu: Trotz des Reizes, den sie auf ihn ausübt(e), sieht er weite Teile dieser Szene als sehr oberflächlich. Mit der Erfahrung der Infizierung hat sich sein Lebensgefühl grundlegend geändert, durch die unmittelbare Nähe zum Tod ist ihm die Bedeutung seines eigenen Lebens deutlich geworden. Kay ist seit sieben Jahren HIV-positiv und lebt in einer festen Beziehung. Er kann seinen Beruf als Schauspieler nicht mehr ausüben, tritt aber noch bei Veranstaltungen der BZgA auf und ist in der HIV- Aufklärungsarbeit aktiv. In einem ausführlichen Interview beschreibt er und sein Partner folgende Bereiche ihres Lebens: Wie ist das Leben in der Beziehung? Welche Rolle spielt die Krankheit im alltäglichen Leben und Lieben? Welche Perspektiven haben sie? In weiteren Interviews mit unterschiedlichen jungen Schwulen geht es um deren unterschiedlichen Umgang mit Liebe, Sexualität und "Saver Sex". Der Film zeigt sehr persönlich verschiedene Sicht- und Erlebnisweisen von jungen Schwulen zu ihrer Sexualität und zum Thema HIV/ Aids.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2005
- Dauer
- ca. 45 min f
- Zielgruppe
- A(9-13); J(16-18); Q
- Schlagworte
- Aids, Diskriminierung, Dokumentarfilm, Homosexualität, Sexualität, Verantwortung, Verantwortungsbewusstsein, Zwischenmenschliche Beziehung
Sachgebiete
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