Stille Not
Anders sieht es aus, wenn Sprache als Kommunikationsmittel gar nicht oder nur eingeschränkt vorhanden ist. Diese Menschen drücken ihre Gefühle über ihr Verhalten aus. Hier ist das begleitende und betreuende Umfeld gefordert, Veränderungen wahrzunehmen, die Hinweise auf innere Not sein können. Appetitlosigkeit, Rückzug, Verweigerung und Aggressionen können solche Zeichen sein. Neben der Beobachtung ist das Gespräch der Betreuenden untereinander wichtig, um Signale verstehen und Hilfe organisieren zu können. Dies gilt in besonderem Maße für Menschen mit geistiger Behinderung, deren kognitive Fähigkeiten deutlich reduziert sind. Die Geschichten in diesem Film erzählen von Menschen, die das Glück haben, therapeutische Hilfe zu erleben. Nach wie vor gibt es Krisen und schlechte Tage, aber die lebensbedrohliche innere Not ist überwunden. Der Film soll helfen, das Thema Depressionen offen anzusprechen und gerade bei Menschen mit geistiger Behinderung ernst zu nehmen.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2016
- Dauer
- ca. 56 min
- Zielgruppe
- Q; BB; T
- Schlagworte
- Behinderung, Pädagogik, Pflegeberuf, Psychische Krankheit, Therapie
Sachgebiete
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