Die Welt steht still
Die oftmals schmerzhaften und langwierigen stationären Aufenthalte im Zuge der Krebstherapie stellen nicht nur einen immensen Kraftakt für den Organismus, sondern auch die Psyche der Protagonist/innen dar. Während die starken Medikamente zu einer hohen ganzheitlichen Schwächung des Körpers führen, bewirkt der Verlust vom gewohnten Umfeld und Alltag ein Gefühl der Isolation. Wichtige soziale Bezüge wie Schule, Freunde und Verwandte müssen stark eingeschränkt werden. Aber auch die Eltern sind einer schwierigen Situation ausgesetzt. Die Sorge um das Kind stellt neben den körperlichen und finanziellen Anstrengungen eine erhebliche seelische Belastung dar: Wird es unser Kind schaffen? Bei ihrem täglichen Kampf führen die jungen Betroffenen auch ein Videotagebuch. Dadurch entsteht ein authentisches und nahes Bild im Umgang mit der Krankheit. BONUSFILME (Interviews): -Interview mit Dr. Gisela Janßen, Oberärztin der onkologischen hämatologischen Ambulanz, Universitätsklinik Düsseldorf. -Interview mit Peter Henning, Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V. -In sieben weiteren Interviews berichten Kinder und Jugendliche über ihren individuellen Umgang mit ihrer Krebserfahrung. Im Zentrum stehen das Erleben während der Erkrankung, die Therapien und der Umgang von Familien und Freunden. Die Erlebensberichte zeigen unterschiedliche Menschen und ihre persönliche Geschichte mit einer schweren Erkrankung.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2014
- Dauer
- ca. 70 min f
- Zielgruppe
- Q
- Schlagworte
- Chemotherapie, Dokumentarfilm, Krebs (Krankheit), Lebensbewältigung (allgemein), Therapie
Sachgebiete
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