Mama macht mich krank
Zwei junge Erwachsene erzählen von eigenen Therapien und ihren Wegen mit der Situation umzugehen. Hier wird auch klar, welch seelischer Schaden in der Kindheit oder Jugend angerichtet wird, wenn die Krankheit nicht offen thematisiert wird. Die Familien gehen sehr offen mit der Thematik um und zeigen, wie man auch schon kleinen Kindern die Erkrankung näher bringen kann, damit später nicht ähnliche Krankheitsbilder auftreten. Sie erzählen auch von Hilfsangeboten von sozialen Trägern, und wie ihr Umfeld und ihre Arbeitgeber auf die Krankheit in der Familie reagieren. Der Film zeigt aber auch, dass die Krankheit nicht immer im Mittelpunkt steht und dass es auch normale und schöne Zeiten mit der Familie gibt. Durch die offenen Erzählungen aus den Lebenswirklichkeiten der Betroffenen will der Film Verständnis erzeugen für die Situation der Kinder von psychisch kranken Menschen, und andere Betroffene motivieren, offen mit der Krankheit umzugehen, auch wenn das Thema oft noch tabuisiert wird, obwohl es so viele Familien betrifft.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2014
- Dauer
- ca. 46 min f
- Zielgruppe
- Q; A(9-13)
- Schlagworte
- Familienkonflikt, Familienleben, Lebensbewältigung (allgemein), Psychische Krankheit, Therapie
Sachgebiete
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