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SchmerzHAFT

Cover: SchmerzHAFT

Das Gefühl der Ausweglosigkeit hat bei allen Beteiligten psychische Folgen. Verstärkt durch Langeweile und Vereinsamung entstehen Depressionen und Suizidgedanken. Die drei Protagonisten des Films zeigen und erzählen dies mit großer Offenheit. Sie lassen sich durch einen Alltag begleiten, in dem wenig zu passieren scheint. Das morgendliche Brötchenholen oder Verabredungen in einem Café sind Höhepunkte im Tagesablauf. Der Schmerz und seine unterschiedlichen Stärken im Laufe eines Tages bestimmt das Leben. Doch der Film erzählt auch von dem Wunsch, leben und überleben zu wollen. Zum einen spielt der Umgang mit dem Schmerz eine zentrale Rolle. Mitunter gelingt es, aus dem permanenten Kampf gegen den Schmerz ein Akzeptieren des Schmerzes zu machen. Wenn der ungebetene Dauerbegleiter angenommen werden kann, eröffnet dies Chancen auf neue Lebensqualität. Dabei spielen Kontakte vor allem zu anderen Betroffenen eine wichtige Rolle. Das Gefühl, mit der eigenen körperlichen und seelischen Not nicht allein zu sein, ist für die Protagonisten dieses Films eine zentrale Erfahrung, die ihnen das Weiterleben ermöglicht. Besonders Selbsthilfegruppen sind dabei sehr bedeutsam. Der Film zeigt diese Thematik subjektiv, unzensiert und mitunter sogar humorvoll. Bei aller Dramatik und Verzweiflung macht der Film Mut, weil er drei Menschen zeigt, die sich ihrem Schicksal stellen und die bereits schlimmste seelische Krisen mit professioneller Begleitung überwunden haben. Ein Leben mit chronischen Schmerzen ist möglich, so der übereinstimmende Tenor der drei Mitwirkenden.

Anbieter
Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
Jahr
2013
Dauer
ca. 90 min f
Zielgruppe
A(9-13); Q
Schlagworte
Lebensbewältigung (allgemein), Psychische Krankheit, Schmerz, Therapie

Sachgebiete

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