Mein Körper, der Feind?
Sabine (30) hat erst vor zehn Monaten die Diagnose erfahren. Ihr erster Gedanke war: MS bedeutet Rollstuhl. Sie versucht, die Erkrankung mit natürlichen Methoden behandeln zu lassen. Noch spürt sie kaum Verschlechterungen, aber gerade wurden Veränderungen im zentralen Nervensystem gefunden und auch in einem Zeh spürt sie Taubheit. Nun stellt sich für sie die Frage nach der Notwendigkeit einer schulmedizinischen Behandlung. Eva-Maria (39) ist seit der Geburt ihres Kindes vor vier Jahren an MS erkrankt. Damals war sie für zwei Wochen erblindet und die Diagnose war ein Schock. Inzwischen kann sie ihren Beruf nicht mehr ausüben. Einerseits dominiert die Krankheit ihr Leben, andererseits lässt die Liebe zum Kind und die Unterstützung ihres Mannes diese in den Hintergrund rücken. Sie leitet eine Selbsthilfegruppe und engagiert sich für Betroffene. Bei Jens (33) wurde vor zehn Jahren MS festgestellt. 2005 lernte er seine heutige Ehefrau kennen und unterbrach die medizinische Behandlung für zwei Jahre. Inzwischen sitzt er im Rollstuhl. Für ihn stehen die Einschränkungen durch die Krankheit im Vordergrund seines Lebens. Seine Frau verdient das Familieneinkommen und regelt den Haushalt. Trotz der Schwierigkeiten in der Beziehung durch die Behinderung geben beide die Hoffnung auf Besserung nicht auf.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2010
- Dauer
- ca. 60 min f
- Zielgruppe
- Q
- Schlagworte
- Aids, Angst (allgemein), Krankheit, Krankheitsbild, Lebensbewältigung (allgemein), Multiple Sklerose, Selbsthilfe, Stress, Therapie
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.