Alles ganz normal
Auch die Suchtkranken schildern aus ihrer Sicht, wie sie abhängig wurden und welchen Schaden der Alkohol in ihrer Familie angerichtet hat. Sie erzählen offen über Rückfälle und die Motivation, trocken zu bleiben. Alle Beteiligten berichten über Gefühle, Hoffnungen und Sorgen, die damals wie heute aufgrund der Suchterkrankung in ihrer Familie Teil ihres Lebens sind. Obwohl alle Protagonisten heute trocken sind, funktioniert das Weiterleben nicht ohne die gegenseitige Hilfe in Selbsthilfegruppen: Die Suchtkranken und auch ihre Partner benötigen auch noch nach vielen Jahren der Abstinenz Gespräche mit anderen Betroffenen. Alle Familienmitglieder schildern ihr heutiges Verhältnis zum Alkohol und welche Regeln zu Hause zu diesem Thema gelten. Die Familien haben es geschafft, mit der Krankheit umzugehen und so wieder ein normales Leben zu führen, auch wenn es lange dauert, Vertrauen aufzubauen. BONUSFILME: HIER GEHT DAS GANZ SCHNELL: Der Leiter einer Selbsthilfegruppe erzählt über seine Arbeit. Das Hauptprinzip des seit vielen Jahren trockenen Alkoholikers ist, dass man schnell handeln muss. EXPERTENINTERVIEWS: Dr. Monica Rennert arbeitet seit 1977 in verschiedenen Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe und ist seit 1992 Sucht- und Gesundheitsbeauftragte für die Beschäftigen der Stadt Wiesbaden. Sie ist Autorin des Buches "Co-Abhängigkeit – Was Sucht für die Familie bedeutet".
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2013
- Dauer
- ca. 45 min f
- Zielgruppe
- Q; A(8-13)
- Schlagworte
- Alkohol, Alkoholismus, Familienkonflikt, Sucht (allgemein), Therapie
Sachgebiete
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