Wenn das Wort im Mund zerbricht
Tobias ist 11 Jahre alt und steht kurz vor dem Wechsel in eine weiterführende Schule. Gerade ist die erste Pause seiner Therapie angebrochen. Unterstützt von seiner Familie übt er zu Hause weiter. Fabian, 18 Jahre, hat eine Therapie erfolgreich abgeschlossen und redet für Laien nahezu flüssig. Jedoch ist seine Vergangenheit stark geprägt. Im Kontrast zu seiner heutigen Aufgeschlossenheit steht sein eigenes Erleben vor der Therapie, die seine Entwicklung positiv beeinflusst hat. Die 39-jährige Heide ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Im Alltag und Beruf geht sie offen mit ihrer Sprachproblematik um. Dennoch gehören, wie bei vielen anderen Betroffenen, Vermeidungsstrategien zum Alltag. Der 60-jährige Gerd widmet sich seiner Leidenschaft, dem Schreiben. Er publiziert Bücher und gibt Lesungen. Oft ist das Stottern Inhalt seiner Geschichten. Gelöst von inneren Zwängen erzählt er aus seiner Leidens- und Lebenszeit als Stotterer. Stottern hat viele Ebenen im eigenen Erleben, welche dem Außenstehenden meist verborgen bleiben. Auch sind die Symptomatiken nicht nur auf die Sprache zu begrenzen. Mit ihrer Gestik und Mimik versuchen die Betroffenen das Stottern "zu drücken". Fast jeder Stotterer hat Therapieerfahrungen, positive und negative Erlebnisse wechseln sich ab.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2011
- Dauer
- ca. 54 min f
- Zielgruppe
- A(8-13); Q
- Schlagworte
- Lebensbewältigung (allgemein), Sprachstörung, Therapie
Sachgebiete
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