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Behinderte Liebe 3

Cover: Behinderte Liebe 3

Die 10- bis 30minütigen Dokumentationen sollen als Bildungsmittel der Aufklärung und Sensibilisierung für junge behinderte und nichtbehinderte Menschen dienen. HILFE ZUR LUST - SEXUALBEGLEITUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG: In Deutschland noch weitestgehend unbekannt, bieten SexualbegleiterInnen Menschen mit Behinderung aktive Hilfe bei der Erfüllung ihrer sexuellen Wünsche und Bedürfnisse an. Diese Unterstützung kann vom Streicheln bis hin zum Geschlechtsverkehr gehen. Friedrich und Olli, zwei Menschen mit körperlichen Behinderungen, treffen sich regelmäßig mit der Sexualbegleiterin Vimala. Mario sitzt ebenfalls im Rollstuhl und nimmt die Dienste von Prostituierten in Anspruch. Er kennt Jenny seit ca. zwei Jahren über das Internet. Der Film begleitet Friedrich und Olli im Alltag und bei ihren Treffen mit der Sexualbegleiterin und Mario bei seinem ersten Kennlernen mit der Prostituierten. Durch ausführliche Interviews mit allen Beteiligten wird die Notwendigkeit und die Bedeutung von sexuellen Hilfen für Menschen mit Behinderungen diskutiert. JUNG, LEDIG, BEHINDERT SUCHT: Der Film begleitet schwule und heterosexuelle Singles bei ihrer Partnersuche über eine behindertenspezifische Partnervermittlung. Wie finden Sie ihre Liebe, wie entwickelt sich diese, welche Unterstützung brauchen sie dabei und was unterscheidet sie dabei von nichtbehinderten Partnersuchenden? DIE SCHATZKISTE: Die "Schatzkiste" ist eine behindertenspezifische Partnervermittlung. Ein Teil Vermittlungen findet über eigene Partyveranstaltungen statt. Der Film begleitet eine Party und stellt Pärchen vor, die sich dort gefunden haben. ANTONIA UND ANTONIA - VON GEISTIG BEHINDERTEN ELTERN UND IHREN KINDERN: Zwei geistig behinderte Paare erziehen ihre Kinder (Antonia, sechs Jahre, geistig behindert und Antonia, acht Jahre nicht behindert) selber. Das eine Kind wird stationär, das andere ambulant betreut. Der Film zeigt einfühlsam, wie das Leben in diesen Familien funktioniert und welche Probleme es dabei gibt. ES HAT SICH EINE WELT ERÖFFNET: Romantik. Liebe. Abenteuerlust. In der Beziehung von Gisela und Nadja ist ständig Bewegung und beide lieben es, das Schöne miteinander zu teilen und das Leben zu genießen. Aber für Gisela war es auch oft ein Balanceakt, durchs Leben zu gehen. Sie ist Contergangeschädigt und in diesem Film klagt sie an: den Pharmakonzern Grünenthal, der den größten Arzneimittelskandal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland auslöste und dafür nie zur Verantwortung gezogen wurde. 700 KM NÄHE: Anna und ihre Freundin Meli wohnen hunderte Kilometer voneinander entfernt. Wenn sie sich sehen wollen, dann können sie das nur über ihre Webcam. Doch dann setzt sich Meli in den Zug und während Anna auf sie wartet, chattet sie mit uns - über die Liebe und die Sehnsucht bei 700 km Fernbeziehung. ÜBERLEBENSKÜNSTLERIN: Auch wenn es im Leben nicht immer leicht war, hat Cindy sich dazu entschlossen, aktiv zu sein und Flagge zu zeigen. Für sich und andere. Mit ihrem E-Rolli macht sie Tempo auf der Parade des Christopher-Street-Day und zeigt allen, dass sie trotz allem mitten im Leben steht.

Anbieter
Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
Jahr
2009
Dauer
ca. 202 min f
Zielgruppe
A(9-13); J(14-18); Q
Schlagworte
Behindertenintegration, Behinderung, Dokumentarfilm, Identitätsfindung, Liebe, Partnerschaft, Selbstbewusstsein, Sexualität, Toleranz (Gesellschaft), Vorurteil, Zwischenmenschliche Beziehung

Sachgebiete

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