Polyküle 2
Das Medium beleuchtet drei unterschiedliche Beziehungsgeflechte genauer. Dank der Videotagebücher der ProtagonistInnen werden direkte Einblicke in ihr polyamores Dating- und Alltagsleben gewährt. Birte ist Anfang zwanzig und Single bzw. Solo-Poly. Polyamorie bedeutet für sie, dass Beziehungen veränderbar und fluide sein sollten. Nina, Jochen und Ina sind nach dem passenden Beziehungsmodell suchend gemeinsam in die Polyamorie gewachsen. Ihnen ist es besonders wichtig, eine Beziehung ohne Zwang und Druck zu führen und sich Freiräume zu lassen, um sich immer wieder neu zu entdecken. Fleur, Jojo und Anna bringen insgesamt drei Kinder mit in ihr Polykül. So haben die Kinder verschiedene Bezugspersonen, was einerseits ein Vorteil ist, aber auch gute Kommunikation und Absprachen erfordert. Ihnen ist es wichtig, sich vor allem mit Neugier und Respekt zu begegnen. Dabei schwingt auch ein grundlegender Kollektivgedanke mit, der über die Beziehung an sich hinausgeht. All diese unterschiedlichen Geflechte sind vereint durch ein Vorhaben: Konventionen und Normen zu überwinden und das eigene Liebesleben so zu gestalten, dass sich alle Beteiligten frei entfalten können und sich dabei immer authentisch gesehen fühlen.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2025
- Dauer
- ca. 50 min f
- Zielgruppe
- Q
- Schlagworte
- Beziehung (allgemein), Dokumentarfilm, Ehe, Eifersucht, Familie (Verwandtschaft), Freundschaft, Identitätsfindung, Lebenseinstellung, Liebe, Partnerschaft, Sexualität, Zusammenleben (Beziehung), Zwischenmenschliche Beziehung
Sachgebiete
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