Zu viel
Der Dokumentarfilm porträtiert Petra (58), Christian (37) und Nils (21), die an Adipositas erkrankt sind und zeigt ihre Geschichten und ihren persönlichen Umgang mit der Krankheit. Durch den großen Gewichtsverlust seit ihrer Magenverkleinerung hat sich Petras Leben zum Positiven verändert. Christian, der Gründer des Adipositas Netzwerks NRW kämpft mit einem Rückschlag, nachdem er bereits zweimal operiert wurde. Nils, der nicht nur von Adipositas, sondern auch von einer autistischen selektiven Essstörung betroffen ist, versucht immer wieder mit speziellen Diäten und viel Sport abzunehmen. Die drei erzählen von ihrem Kampf ihr Gewicht zu halten und werden in ihrem Alltag begleitet. Rückblickend erzählen sie, wann und warum sie sich für eine Operation oder dagegen entschieden haben und was sich seitdem verändert hat. Der Film hinterfragt, wie sie mit Adipositas leben und welche Rolle die Erkrankung in ihrem Lebensalltag spielt. Neben den negativen psychischen und physischen Auswirkungen wird genauso thematisiert, was ihnen geholfen hat, um einen positiven Umgang mit der Erkrankung zu finden. Die Filme sollen der Stigmatisierung von adipösen Menschen entgegenwirken, Auswege aus der Krankheit aufzeigen, Selbstwertgefühle in Betroffenen hervorrufen und für mehr Verständnis werben.Zusatzmaterial: Ich habe mich dick-diätet (ca. 16 min).
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2022
- Dauer
- ca. 56 min f
- Zielgruppe
- Q; J(14-18)
- Schlagworte
- Diät, Dokumentarfilm, Ernährung, Ernährungsfehler, Essstörung, Essverhalten, Fettleibigkeit, Krankheit, Lebensbewältigung (allgemein), Selbsthilfe, Übergewicht
Sachgebiete
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