Einsichten
Im Film berichten drei Frauen von ihren ambivalenten Erfahrungen, die sie während ihrer Psychiatrieaufenthalte gemacht haben. Jutta ist bipolar und wird eines Tages in einer manischen Phase gegen ihren erklärten Willen von ihrer Ärztin zwangseingewiesen. Carmen hat schon zahlreiche Diagnosen bekommen und leidet, gefangen in einer sektenähnlichen Freikirche, unter massiven Problemen. Lena begibt sich freiwillig wegen ihrer Depressionen und einer massiven Essstörung in eine offene Klinik. Der Film zeigt, dass insbesondere Zwangsmaßnahmen tiefgreifende Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte sind und traumatisierend sein können. Die Protagonistinnen dieses Films beschreiben aus ihrer persönlichen Sicht, welche Maßnahmen sie selbst als sinnvoll und helfend erlebt haben und wann die Grenzen zur Übergriffigkeit überschritten wurden. Das Ziel des Films ist es, anhand konkreter Psychiatrieerfahrungen psychiatrische Einrichtungen zu hinterfragen. Er soll eine Plattform für verschiedene Perspektiven sein und einen Beitrag liefern, Menschen mit psychischen Erkrankungen möglichst optimal zu helfen. Als Zusatzmaterial werden 3 Interviews gezeigt: Klinikdirektor, Pfleger und Patient.Zusatzmaterial (ca. 73 min): Interviews.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2021
- Dauer
- ca. 62 min f
- Zielgruppe
- Q
- Schlagworte
- Bulimie, Depression (Psyche), Essstörung, Krankheit, Magersucht, Psychiatrie, Psychische Krankheit, Therapie, Trauma
Sachgebiete
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