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Das Zentrum des Universums

Cover: Das Zentrum des Universums

HAUPTFILM "DAS ZENTRUM DES UNIVERSUMS" (ca. 45 min): Lukas war sehr bestimmend und kontrollierend gegenüber seinen Partnerinnen und bezeichnet sein Verhalten selbst als emotionalen Missbrauch. Er begann eine Therapie nachdem er merkte, dass ihm die Kontrolle über sein Verhalten immer mehr entglitt. Dort wurde er im narzisstischen und dyssozialen Spektrum eingeordnet. Er hat immer noch stark narzisstische Züge, aber die meiste Zeit kann er sich gut steuern. Er muss immer wieder bewusst daran arbeiten, dass automatische Muster nicht wieder passieren. Murat hat seine diagnostizierte narzisstische Persönlichkeitsstörung erst nicht angenommen. Heute versucht er, an sich zu arbeiten, und nimmt dies oft mit Humor. Der Umgang mit seinen Launen ist für seine Freundin nicht immer leicht. Murat ist sehr impulsiv und explodiert manchmal, wenn er sich angegriffen fühlt. Für den Gegenüber ist das schwierig, weil man auch selbst nicht immer emotional stabil ist. Die Therapie gibt Murat Halt und die Möglichkeit sich zu reflektieren. Katharina hat keine Probleme soziale Kontakte zu knüpfen, aber tiefe emotionale Verbundenheit kann sie nicht zulassen. Sie schwankt zwischen depressiven und manischen Phasen hin und her. Kurz nach ihrer Therapie lernte sie ihren heutigen Freund kennen und thematisiert mit ihm regelmäßig ihre Störung. Der Film ist ein Versuch, sich dem Empfinden und Erleben einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung zu nähern und behandelt die Wahrnehmung von innen und außen der Menschen, die mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurden. BONUSFILME: NACH AUSSEN GUT (ca. 15 min): Ein Film über Kinder von Eltern mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung. In Sylvias erster Psychotherapie wurde vermutet, dass ihre Mutter eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Es war oft so, dass sie schon als kleines Kind dafür sorgen musste, dass es ihrer Mutter gut ging. Es war eine ständige Überforderung. Sylvias eigene Gefühle und Bedürfnisse durften nie sein. Sie hat heute Strategien entwickelt mit ihrer Befindlichkeitsstörung umzugehen, welche durch die mütterliche Beziehung ausgelöst wurde. Gregor litt lange unter den vielen Demütigungen seiner Eltern. Er hatte früher viele Depressionen. Erst der 23-jährige Kontaktabbruch zu seinen Eltern und eine Therapie, brachte etwas Ruhe in sein Leben. ABWERTUNGEN (ca. 10 min): Ein Film über Partnerschaft und narzisstische Persönlichkeitsstörung. Andrea war zwei Jahre mit einem Mann zusammen, der vermutlich an narzisstischer Persönlichkeitsstörung leidet. Eine Therapie und der Austausch in einem Internetforum halfen ihr, die belastende Dynamik in ihrer Beziehung zu verstehen. Katrin war in zwei Beziehungen mit Menschen, die vermutlich eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben. In denen hat sie tiefe Bindungsverletzungen erfahren, die sie traumatisierten. Eine Therapie half ihr sich selber zu verstehen. Heute engagiert sie sich aktiv in einem Internetforum und hilft anderen, die in ihrer Beziehung narzisstische Züge vermuten. BONUS-INTERVIEWS: - Dr. Nahlah Saimeh, Psychologin (ca. 10 min). - Gregor C. Müller. Psychologischer Psychotherapeut und kognitiver Verhaltenstherapeut (ca. 10 min). Die TherapeutInnen ordnen die Persönlichkeitsstörung im Zusammenwirken von biologischen, psychischen und umweltbezogenen Faktoren ein. Sie gehen ebenso auf die zwischenmenschliche Dynamik, die soziale Dysfunktion und Therapierbarkeit ein.

Anbieter
Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
Jahr
2020
Dauer
ca. 45 min f
Zielgruppe
Q; T
Schlagworte
Dokumentarfilm, Lebensbewältigung (allgemein), Narzissmus, Persönlichkeitsbild, Psychische Krankheit, Psychoanalyse, Therapie

Sachgebiete

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