Edupool Marketplace

Nicht mehr unter Kontrolle

Cover: Nicht mehr unter Kontrolle

Im Zentrum des Filmes stehen fünf schwule Süchtige. Alle sind alkoholabhängig, einige haben auch weitere Süchte wie Party- und Sexdrogen-, Automatenspielsucht oder Esssucht. Der Schwerpunkt der Porträts und Interviews liegt auf dem Lebensalltag der Betroffenen und ihrem Umgang mit der Sucht: Wie und warum fing das Trinken an, wie steigerte sich die Dosis, wie waren die Auswirkungen des Konsums auf die Arbeit, Beziehungen und die Gesundheit? Wann ging es nicht mehr gut, welche weiteren Drogen folgten dem Alkohol? Welche spezifischen Umgangsformen und Gründe für den Konsum gab es durch die Homosexualität, welche Bedeutung haben Vergewaltigungen und HIV-Infektionen? Wie war der Ausstieg aus dem Konsum: Entzug, Therapie und Rückfälle? Welche Bedeutung hat die homosexuelle Selbsthilfegruppe beim Überleben und Weiterleben? Wie sind das Leben und der Umgang mit Suchtmitteln heute? Was haben die Betroffenen im Positiven gelernt? Sie treffen und unterstützen sich gegenseitig in verschiedenen Selbsthilfegruppen des Netzwerkes SHALK in Nordrhein-Westfalen für homosexuelle Menschen mit verschiedenen Suchterkrankungen.Zusatzmaterial: Film "Ein bisschen mehr Spaß" (ca. 10 min): Eindrücke und Interviews über die Verbindung von Feiern und Drogenkonsum auf dem Kölner CSD 2018; Film "Interview mit Knut Dehnen (ca. 6 min): Interview über die Suchtselbsthilfearbeit für Schwule und Lesben bei SHALK.

Anbieter
Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
Jahr
2018
Dauer
ca. 57 min f
Zielgruppe
Q
Schlagworte
Alkoholismus, Dokumentarfilm, Homosexualität, Lebensbewältigung (allgemein), Selbsthilfe, Sucht (allgemein), Suchtgefahr, Therapie

Sachgebiete

Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.