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Ich bin mir Gruppe genug

Cover: Ich bin mir Gruppe genug

Auf den ersten Blick wirken die 14- bis 18jährigen Protagonisten dieses Films unauffällig. Sie gehen zur Schule, haben Hobbys und leben in ihren Familien. Doch auf den zweiten Blick fallen einige Dinge auf: die Sprache wirkt manchmal merkwürdig gestelzt, die Antwort auf bestimmte Fragen sehr umständlich, die Motorik leicht ungelenk. Tim, Milan, Tristan und die anderen Jungen in diesem Film haben das sogenannte Asperger-Syndrom, eine Kontakt- und Kommunikationsstörung, die als abgeschwächte Form des Autismus angesehen wird. Die häufigsten Merkmale dieses Syndroms sind Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen und ungewohnten Situationen, mangelndes Einfühlungsvermögen in die Gedanken und Gefühle anderer Menschen, ein starres Festhalten an Gewohnheiten und Abläufen sowie mitunter bizarr anmutende Spezialinteressen. Als Kinder spielen sie oft allein, da sie mit der Phantasie Gleichaltriger nichts anzufangen wissen. Abweichungen von alltäglichen Routinen führen oft zu heftigen Wutausbrüchen und dementsprechend zu großen Schwierigkeiten in der Familie, im Kindergarten und in der Schule. Kinder und Jugendliche mit Asperger-Syndrom fallen im schulischen Bereich zunächst durch alle Raster und gelten als kaum beschulbar.

Anbieter
Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
Jahr
2009
Dauer
ca. 95 min f
Zielgruppe
Q; A(9-13)
Schlagworte
Autismus, Behindertenintegration, Lebensbewältigung (allgemein), Verhaltensstörung

Sachgebiete

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