Leben lernen
Ein Schwerpunkt des Filmes ist die Verbindung von Sucht und Tod: Die Süchtigen beschreiben, wie sie den Drogentod von Bekannten erlebten, wie sie mit der Trauer umgehen, welche Vorstellungen und Ängste sie während ihrer Drogensucht gegenüber dem Tod entwickelten und was dies für eine Bedeutung für ihr Leben hat. Mütter und Väter Süchtiger erzählen von dem Umgang mit der Sucht ihrer Kinder, wie sie den Verlust und die Trauer um ihre verstorbenen Kinder erlebten bzw. welche Bedrohung der mögliche Drogentod für sie entwickelt. Der Entzugs- und Therapieprozess vom Knast, über die Entgiftung in einer Suchtklinik bis zur Tagesklinik wird ausführlich aus der Sicht- und Erlebensweise der Süchtigen und der Therapeuten beschrieben. Die letzte Station des Filmes ist das Leben und die Perspektive der Süchtigen ohne Drogen, das Zusammenleben mit ihren Familien und Partnern, ihre Chancen, Ausbildungs bzw. Arbeitsplätze zu finden, ihre Freizeitgestaltung. Sie freuen sich auf ein "neues" Leben, müssen und wollen hierfür Leben lernen.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2006
- Dauer
- ca. 60 min f
- Zielgruppe
- Q; J(12-18); A(9-13)
- Schlagworte
- Drogenhandel, Heroin, Rauschgift, Strafvollzug, Sucht (allgemein), Suchtprävention, Therapie, Tod
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.