Noch balzt er
Auerhühner leben bei uns als ein Relikt der Eiszeit nur noch in den Mittelgebirgen und im alpinen Bereich. Insgesamt gesehen ist die Zahl der Tiere rückläufig und viele Restpopulationen kämpfen ums Überleben. Der Film beobachtet das scheue Auerhuhn bei Balz-Brut und Aufzucht der Jungtiere und gewährt einen Einblick in die Lebensgewohnheiten dieser faszinierenden Raufußhühnerart. Der Film analysiert die zahlreichen Faktoren, die zum Rückgang des Auerhuhns beitragen. Negative Auswirkungen auf den Lebensraum durch Forstwirtschaft, Belastungen durch Tourismus und Sport und der oft gewachsene Druck durch Beutegreifer wirken gemeinsam meist so belastend auf die Restpopulationen, dass selbst die verzweifelten Bemühungen einiger Wissenschaftler und Umweltschützer, diesen Waldvogel zu erhalten, vergeblich erscheinen. Andererseits werden durch Lebensraumgestaltung, Beschränkungen der Betretungsrechte im Wald, Verminderung der Beutegreifer und Auswilderungsversuche durchaus positive Ergebnisse erzielt. So konnte etwa im Harz, einem alten Auerhuhnlebensraum, eine neue Population begründet werden, die überlebensfähig scheint.
- Anbieter
- WfW-Film (Sonnenbühl)
- Jahr
- 1992
- Dauer
- ca. 20 min f
- Zielgruppe
- A(6-10); Q
- Schlagworte
- Artenschutz, Hühnervögel, Verhalten (Tier), Vogelschutz
Sachgebiete
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