Reformation und Bauernkrieg [Fassung mit interaktivem Lernmodul]
Die Gesellschaft um 1500 fürchtet den Weltuntergang und das Fegefeuer und hofft auf die erlösende Wirkung der päpstlichen Ablassbriefe. Gegen diese Praxis und gegen die Verweltlichung der Kirche wendet sich Martin Luther. Spielfilmszenen zeigen ihn auf dem Reichstag 1521 in Worms, sowie die Wirkung seiner Bibelübersetzung ins Deutsche. Die neue Auslegung der Bibel und die zunehmende Unzufriedenheit der abhängigen Bauern sowie der städtischen Unterschicht mit ihren Lebensbedingungen führen zum Bauernkrieg 1524/25. In den zwölf Memminger Artikeln berufen sich die Bauern auf die Heilige Schrift, denn danach sind alle Menschen gleich und frei. Am Ende scheitert der Versuch "von unten", die Gesellschaft zu verändern.Zusatzmaterial: Interaktives Lernmodul;
- Anbieter
- WBF (Hamburg)
- Jahr
- 2024
- Dauer
- ca. 15 min f
- Zielgruppe
- A(7-9); J(12-16)
- Schlagworte
- Ablasshandel, Bauernkrieg, Bauernstand, Bibelübersetzung, Bundschuh-Bewegung, Luther; Martin, Protestantismus, Reformation (Kirchlich)
Sachgebiete
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