Adiabatische Zustandsänderung
Es gibt beliebig viele Zustandsänderungen, die ein thermodynamisches System durchlaufen kann. In diesem Beitrag betrachten wir die adiabatische Zustandsänderung. Die Übersetzung des Begriffs „adiabat“ aus dem griechischen lautet „nicht hindurchtretend“ und verdeutlicht, dass keine Wärmeenergie mit der Umgebung ausgetauscht wird (). Das ist bei schnell ablaufenden Prozessen der Fall, z.B. bei Verbrennungsmotoren, bei denen pro Minute mehrere Tausend Kompressionen und Expansionen stattfinden. Eine andere Möglichkeit den Wärmeaustausch zu verhindern ist eine thermische Isolierung. Eine dritte Möglichkeit, wie reale Vorgänge adiabat ablaufen können ist, wenn das Volumen des Systems sehr groß ist und demnach die Wärmeströme am Rande des Systems vernachlässigt werden können. Laut Definition darf bei einer adiabatischen Zustandsänderung Energie nur mittels elektrischer, mechanischer oder magnetischer Arbeit dem System ab- bzw. zugeführt werden. Es darf im idealen Fall keine Wärmeleitung, Konvektion oder Wärmestrahlung stattfinden. Da kein Wärmeaustausch stattfindet, folgt aus dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik: Anders als bei der isochoren, isobaren und isothermen Zustandsänderung ändert sich hier jede Zustandsgröße, also die Temperatur, der Druck und das Volumen.
- Anbieter
- Studyflix
- Jahr
- 2019
- Dauer
- 04:22
- Zielgruppe
- A(10-13); Q; BB
- Schlagworte
- Studyflix, Zustandsänderungen, Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Physik, Industrie & Mechanik (Azubi), Physik (Schüler/in)
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