Der lange Weg zum Vertrag von Lissabon [Erklärfilm]
2000 beschlossen die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten eine Reform der EU-Verträge, um die EU für die Zukunft handlungsfähig zu machen. Der Europäische Konvent entwarf anschließend eine europäische Verfassung. Das zentrale Dokument das daraus resultierte, musste noch ratifiziert werden. Im Erklärfilm geht es auch um die unterschiedlichen Ratifizerungsverfahren. 2003 begann ein Konvent mit dem Entwurf einer EU-Verfassung. Am 29. Oktober 2004 unterschrieben die Staats- und Regierungschef in Rom den Vertrag der EU-Verfassung. Jedoch konnte er nicht in Kraft treten, da sich Frankreich und die Niederlande in einer Volksabstimmung dagegen aussprachen. Statt der Verfassung wurde nun ein neuer Reformvertrag erarbeitet. Am 12. Juni 2008 lehnten 53 % der Iren den Vertrag von Lissabon ab. Durch Zugeständnisse an Irland konnte der Vertrag von Lissabon am 1. Dezember 2009 in Kraft treten.
- Anbieter
- medienblau (Leipzig)
- Jahr
- 2010
- Dauer
- 04:37 min f
- Zielgruppe
- A(8-13); Q
- Schlagworte
- Europa, Europäische Union, Europäische Verfassung, Verfassung (Politik)
Sachgebiete
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