Meine Daten und ich
Gesetze zur Terrorbekämpfung werden verabschiedet, um die Menschen in Deutschland zu schützen. Wie weit aber darf dieser Schutz gehen? Ist im Namen der Terrorbekämpfung alles erlaubt? Onlinedurchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und Internetverbindungen, Scoring-Punkte im Bankensystem, Überwachungskameras und -mikrofone auf öffentlichen Plätzen und in Kaufhallen und allen voran das neue BKA-Gesetz, lassen nachdenklich werden, was mit diesen Daten wirklich passiert. Denn nicht nur die Daten terrorverdächtiger Personen werden gespeichert, sondern Informationen über jeden. Mit diesem Film wird die brisante Problematik erstmals filmisch thematisiert. Der fiktive Filmemacher Axel Ranisch sucht nach Antworten bei unterschiedlichen Politikern und Gruppierungen und stößt mehr und mehr beruflich wie privat an seine Grenzen. Eine Untersuchung über schleichende Veränderungen in der Gesellschaft, über hilflos hingenommene Skandale und über die Frage: Wie weit darf der Staat eigentlich gehen?
- Anbieter
- Matthias-Film (Berlin)
- Jahr
- 2008
- Dauer
- ca. 97 min f
- Zielgruppe
- A(10-13); Q
- Schlagworte
- Bundesrepublik Deutschland (nach 3.10.1990), Datenschutz, Dokumentarfilm, Gesellschaft, Konflikt, Menschenrechte
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.