Vergiss mein nicht [mit Unterrichtsmaterial]
Die Mutter von Dokumentarfilmer David Sieveking leidet an schwerer Demenz. Um seinen Vater, der sich seit Jahren um seine Frau kümmert, etwas zu entlasten, übernimmt David für einige Wochen die Pflege seiner Mutter. David ist plötzlich Sohn, Betreuer und Filmer in einer Person. Obwohl sich Gretels Krankheit immer weiter zu erkennen gibt, verliert die Frau nicht ihren Lebensmut und steckt damit auch ihren Sohn an. Durch ihre offene und ehrliche Art lernt David seine Mutter noch einmal ganz neu und von einer ganz anderen Seite kennen. Es gelingt ihm, mit seiner verwirrten Mutter wunderbar lichte Moment zu erleben. Sie verliert ihr Gedächtnis, ihren Sinn fürs Sprechen, aber sie gewinnt etwas anderes: eine entwaffnende Ehrlichkeit und Unschuld, gepaart mit überraschendem Wortwitz und weiser Poesie. Aus Gretels Krankheit entsteht ein Neuanfang, und aus Davids biografischem Filmprojekt wird eine Liebeserklärung an das Leben und die Familie - eine Reise in die Vergangenheit seiner Eltern, dem Schlüssel seiner eigenen Geschichte. Zusatzmaterial: 2 Filme; Bilder; Ausschnitt aus dem Hörbuch; Zur Produktion; Einführung in den Film; Einsatzmöglichkeiten im Unterricht und in der Bildungsarbeit; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 10 Infobögen in Lehrerfassung; 2 Infobögen in Schülerfassung; 12 Arbeitsblätter; Glossar; Medientipps; Internet-Links.
- Anbieter
- Lichtblick Filmproduktion (Hamburg), Lichtblick Media (Berlin)
- Jahr
- 2012
- Dauer
- ca. 88 min f
- Zielgruppe
- A(10-13); J(16-18); Q; SO
- Schlagworte
- Alter (Lebensabschnitt), Demenz, Dokumentarfilm, Familie (Verwandtschaft), Krankheit, Menschenwürde
Sachgebiete
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