Heinrich und der Papst
Im Winter 1077 kniete König Heinrich IV. barfuß und im Büßergewand vor der Burg Canossa, um die Aufhebung des Kirchenbanns durch Papst Gregor VII. zu erbitten, da er sonst seine Krone verlieren würde. Dieser "Gang nach Canossa" markierte den Höhepunkt des Investiturstreits, in dem es um die Machtverteilung zwischen Papst und Kaiser ging. Heinrichs Demutsgeste sicherte ihm die Unterstützung der deutschen Fürsten und rettete seine Herrschaft. Trotz dieser Erniedrigung gelang es ihm später, seinen Rivalen Rudolf von Rheinfelden auf dem Schlachtfeld zu besiegen.
- Anbieter
- ZDF (Mainz)
- Jahr
- 2008
- Dauer
- ca. 45 min f
- Zielgruppe
- Q; J(12-16); A(7-11)
- Schlagworte
- Dokumentarfilm, Gang nach Canossa, Germanen, Geschichte (historisch), Investiturstreit, Mittelalter, Papst
Sachgebiete
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