Jeder schreibt für sich allein
Konnte man sich als guter, gar überragender Schriftsteller mit dem nationalsozialistischen Regime arrangieren? Was hielt Autoren wie Erich Kästner oder Hans Fallada davon ab, nach der Machtübernahme Hitlers zu emigrieren? Wie ist es möglich, dass gestandene Geistesgrößen sich nicht unmittelbar distanzierten, sondern vielleicht sogar mit dem Regime sympathisierten, dem Ruf und der Ästhetik einer "deutschen Kunst" folgten oder einfach wegschauten? Genähert wird sich einigen der zwischen 1933 und 1945 in Deutschland gebliebenen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, durch einen Einblick in die verschiedenen Biographien und das jeweilige Leben und Wirken. In die Schriften und Archive wird ebenfalls eingetaucht.
- Anbieter
- Lupa Film (Berlin), RBB (Berlin-Brandenburg), arte (Straßburg)
- Jahr
- 2023
- Dauer
- ca. 169 min f
- Zielgruppe
- A(9-13); Q
- Schlagworte
- Drittes Reich (1933 - 1945), Fallada; Hans, Kästner; Erich, Literatur im Nationalsozialismus und Innere Emigration, Literatursoziologie, Nationalsozialismus, Schriftsteller
Sachgebiete
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