Unerhört
Erwachsen werden - für Mädchen ist die erste Menstruation ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin. Die zwölfjährige Jette und ihre Mutter stecken gerade mitten im Umzugsstress und Jette hängt noch ihren Kindheitserlebnissen nach, als es auch bei ihr so weit ist. Während die Mutter immer dagegen ankämpfte - "kontrollieren, minimieren, ignorieren", lässt sich Das Mädchen auf den unbekannten Besuch ein und erkennt, wie schön es sein kann, den eigenen Körper anzunehmen. Der Kurzfilm setzt sich mit der Abwehrhaltung auseinander, die rund um das Thema Menstruation noch immer besteht, und eröffnet einen positiven Blick auf den eigenen Körper und seine Veränderungen. Mögen die Darstellung der Menstruation und das Verhalten der Mutter zunächst noch befremdlich wirken, wird schnell deutlich, wie sehr wir auch in unserer heutigen "aufgeklärten" Gesellschaft die Menstruation tatsächlich noch immer aus unserem Alltag zu verbannen suchen. Mit der Personifizierung der Menstruation zeigt der Film, wie abstrus unsere Abwehrhaltung dagegen eigentlich ist, und lädt ein, über das immer noch mit Tabus belegte Thema ins Gespräch zu kommen und sich selbst besser kennenzulernen.Zusatzmaterial: Infos zum Film und den Materialien; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Infomaterial; Arbeitsmaterial; 7 Arbeitsblätter; 9 Bilder; Medientipps; Internet-Links.
- Anbieter
- Bading, Emma
- Jahr
- 2020
- Dauer
- ca. 10 min f
- Zielgruppe
- A(7-9); J(14-16)
- Schlagworte
- Erwachsenwerden, Geschlechterrolle, Gesellschaftliche Norm, Identitätsfindung, Kurzspielfilm, Menstruation, Pubertät, Selbstbewusstsein, Vorurteil
Sachgebiete
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