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Back to politics

Cover: Back to politics

Kurzfilme: FÜR ELISE (ca. 2 min): Ein Trompeter steht mitten in der Kleinstadt Much barfuß im Schnee und spielt die deutsche Nationalhymne - mehr schlecht als recht aber mit großer Überzeugung. (Deutschland 1982; Regie: Christoph Schlingensief) DER FREIE MENSCH (ca. 4 min): Das Leben steckt voller Entscheidungen. Frei-Sein kann bedeuten, die je eigene Identität selbst zu wählen. Ob solche Freiheit in der Entscheidungsfreudigkeit oder in den beständig offenen Möglichkeiten liegt, überprüft Hauptdarsteller und Anti-Held F(rank) bei seinen nicht immer ganz alltäglichen Entscheidungen in 23 kurzen Plansequenzen. Deutschland 2001; Regie: Silvie Boisseau, Frank Westermeyer) DIE AMERIKANISCHE BOTSCHAFT ODER WARUM WIR UNS BEWEGEN (ca. 10 min): Januar 2003. Mit einem spontan organisierten Protestmarsch vor die amerikanische Botschaft in Berlin unter dem Motto "Kein Blut für Öl" möchte ein junges Pärchen ein Zeichen gegen den bevorstehenden Irakkrieg setzen. Als die erhoffte Solidarität ausbleibt, gerät ihre Beziehung in die Krise, und die Unternehmung droht zu scheitern. (Deutschland 2003/2004; Regie: David Sieveking) ASHLEY/AMBER (22:27 min): (USA 2011; Regie: Rebecca R. Rojer) WASSERSCHLACHT (ca. 18 min): Seit 1998 wird jeden Sommer an der Oberbaumbrücke die Machtfrage zwischen den Berliner Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain gestellt. Mit selbst gebastelten Wasserwerfern, faulem Obst und Gemüse versuchen die Teilnehmer der Wasserschlacht, den Gegner auf sein Territorium zurückzudrängen. Eine ungewöhnliche Demonstration an der ehemaligen Ost-West-Grenze Berlins. (Deutschland 2007; FSK: 12; Regie: Kasia Klimkiewicz, Andrew Friedmann) WIE ICH EIN FREIER REISEBEGLEITER WURDE (15:11 min): Ein Filmtagebuch über den Versuch ein Praktikum bei einem Frührentner zu machen, der sich etwas dazu verdient, indem er sich täglich am Frankfurter Flughafen eine Gruppenkarte für die U-Bahn kauft und dann am Fahrkartenautomaten den Reisenden anbietet, sie zu ihrem jeweiligen Reiseziel zu begleiten - gegen eine kleine Kostenbeteiligung, etwas günstiger als der eigentlich Fahrpreis, versteht sich. (Deutschland 2007; FSK: 0; Regie; Jan Peters) TROTZDEM DANKE (06:35 min); Willkommen in der Dienstleistungsgesellschaft. Im hektischen Alltag des Berliner öffentlichen Nahverkehrs bietet ein junger Mann seine Dienste an. Er säubert die Fensterscheiben von S- und U-Bahnen. Doch statt Geld erntet er nur Mißgunst und Frust. Die ach so lässige Hauptstadt von einer ganz anderen Seite. (Deutschland 2006; FSK: 0; Regie: Mischa Leinkauf; Matthias Wermke) EURE KINDER WERDEN SO WIE WIR (ca. 27 min): In der Nacht zum 14. November 2006 fährt ein Castor-Transport zum Zwischenlager Gorleben. Einige Atomkraftgegner protestieren auf den Straßen. Ihnen steht ein Großaufgebot der Polizei gegenüber. Auch im Mai 2007, beim Treffen der G-8-Staaten in Heiligendamm, sind die Demonstranten mit einem enormen Polizeiaufgebot konfrontiert. Der Film dokumentiert die beiden Ereignisse. (Deutschland 2007/2008; Regie: Andree Korpys, Markus Löffler) ATERFÖDELSEN (ca. 28 min): 30 Jahre nach einer Zombie-Vermehrung haben sich die Menschen an deren Gegenwart gewöhnt. Zombies dienen als billige Arbeitskräfte und ermöglichen auf diese Weise überhaupt erst den hohen Lebensstandard der übrigen Gesellschaft. Doch die sogenannten normalen Menschen müssen die Zombies zuvor fangen, sie zähmen und blutiger lobotomischer Versuche unterziehen. Auch Katrin und Mark leben so. Harte Arbeit und am Abend mit Freunden ein Bier. Ihre Beziehung droht auseinanderzubrechen, als Mark jemanden mit nach Hause bringt. (Schweden 2010; Regie: Hugo Lilja) WAS ÜBRIG BLEIBT (ca. 13 min): In Walbrzych (Waldenburg), im niederschlesischen Kohlerevier, sind die Zechen dicht. Auf eigene Faust bauen Lukasz und sein Freund Jacek nun die Kohle ab. Seit Jahren schon. Wie hunderte andere Kohlespechte graben sie vor den Toren der Stadt illegal nach dem schwarzen Gold. Ständig ist die Polizei den beiden auf den Fersen. Zugeschüttet wurden sie auch, häufiger schon. Aber sie machen weiter. (Deutschland 2008; FSK: 0; Regie: Fabian Daub, Andreas Gräfenstein)

Anbieter
good!movies (Berlin), Neue Visionen Filmverleih (Berlin)
Jahr
2016
Dauer
ca. 148 min f
Zielgruppe
A(11-13); Q
Schlagworte
Dokumentarfilm, Kurzspielfilm, Politik

Sachgebiete

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