Pauls Boot; Leidensweg Depressionen
PAULS BOOT (ca. 14 min): Eines Tages führt Pauls Vater seinen Sohn zu einer Garage, in der seit langer Zeit ein altes Segelboot lagert. Das Boot muss repariert werden und gemeinsam beginnen Vater und Sohn, es wieder flott zu machen. Pauls großer Traum ist es, mit seinem Vater segeln gehen zu können. Aber der Vater verändert sich. Er nimmt ohne erkennbaren Grund nur noch mechanisch am Leben teil, bis er schließlich vor den Augen der Familie sprichwörtlich hinter der Krankheit Depression verschwindet. (Deutschland, Spanien, Frankreich 2016; Regie: Cyprien Clément-Delmas) LEIDENSWEG DEPRESSIONEN (ca. 4 min): Carmen Saul erkrankt im Alter von 50 Jahren an Depressionen. Sie ist Mutter von zwei Kindern und ihr jüngster Sohn sieben Jahre alt, als sie sich nicht mehr dem Alltag gewachsen fühlt. Der Sohn beschreibt in der Kurzreportage eindrücklich die Wirkung der Depressionen seiner Mutter auf ihn selbst. Frau Saul berichtet ihrerseits über ihre Gefühle, Selbstmordgedanken, wie die dauerhaften Depressionen ihre Ehe bedrohten und wie sie nach mehreren ergebnislosen Klinikaufenthalten schließlich Hilfe fand, weil sie sich in Gesprächen zu öffnen vermochte. Sie hat nach mittlerweile zehn Jahren gelernt, mit der Krankheit zu leben. (Deutschland 2010; Regie: Tanja Purwin)Zusatzmaterial: Infos zu den Filmen und den Materialien; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Infomaterial; Arbeitsmaterial; 25 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; Making-of; Medientipps; Internet-Links.
- Anbieter
- Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (Hamburg), ESCAC (Barcelona), Koro Films (Paris]
- Jahr
- 2018
- Dauer
- ca. 18 min f
- Zielgruppe
- A(11-13); J(16-18)
- Schlagworte
- Eltern-Kind-Beziehung, Familienkonflikt, Psychische Krankheit, Trickfilm (allgemein)
Sachgebiete
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