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Das Magische Sechseck der Wirtschaftspolitik

Cover: Das Magische Sechseck der Wirtschaftspolitik

Wenn der Staat gestaltend auf die Volkswirtschaft einwirkt, dann erfolgt das in der Regel nicht willkürlich, sondern innerhalb rechtlicher Rahmenvorgaben. Laut Stabilitätsgesetz von 1967 verfolgt die Politik eine bestimmte Anzahl von Wirtschaftszielen, die ein "Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht" in Deutschland absichern sollen und damit eine Richtschnur für die Wirtschafts- und Finanzpolitik darstellen. Jedoch ist es kaum möglich, alle Ziele gleichzeitig im gewünschten Maß zu erfüllen, da sich einige untereinander auch ausschließen. Es bedarf magischer Fähigkeiten, um das zu vollbringen; aber es ist ein Idealzustand für die gesamte Volkswirtschaft, der anzustreben ist. Weil sich mittlerweile sechs zentrale Wirtschaftsziele herausgebildet haben, spricht man vom "Magischen Sechseck der Wirtschaftspolitik". Werden diese annähernd erfüllt, dann befindet sich unsere Volkswirtschaft in einem stabilen Gleichgewicht und kann sich gut entwickeln. Da Ziele nur sinnvoll sind, wenn auch gemessen werden kann, ob diese erreicht wurden oder wie hoch die Abweichungen von den Zielen sind, geht es in dieser Unterrichtseinheit auch um Aspekte der Zielerfassung.

Anbieter
Redaktion Lehrer-Online
Jahr
2013
Schlagworte
wirtschaftlicheEntwicklung,Wirtschaftspolitik,ÖkonomischeBildung

Sachgebiete

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