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Vor der Morgenröte

Cover: Vor der Morgenröte

üdamerika, Sommer 1936. Ob beim Staatsempfang in Rio de Janeiro oder beim PEN-Kongress in Buenos Aires: Stefan Zweig wird gefeiert wie ein Weltstar. Das internationale Publikum liebt seine Bücher, seine Anwesenheit ehrt alle Beteiligten. Der österreichische Schriftsteller gibt die Komplimente zurück: In dieser Zeit von Kriegsgefahr und fanatischer Verblendung erscheine ihm das bunte Völkergemisch Brasiliens wie ein Blick in die Zukunft. Doch zu einer eindeutigen Verurteilung des nationalsozialistischen Deutschlands kann er sich nicht durchringen: Seine Sprache scheue die Verdammung eines Volkes, selbst jenes, das seine Bücher verbietet und ihn ins Exil trieb. Der Intellektuelle, so sieht er seine Rolle, spreche durch sein Werk. Freunde, Kollegen und Journalisten sind entsetzt. Vom damals meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller wird eine klare Anklage der Nazi-Barbarei geradezu erwartet. Missverstanden und verletzt setzt er seine Reise fort. Zweig und seine zweite Frau Lotte sind heimatlos. Und die Liste der Länder, die Juden aufnehmen, wird immer kleiner. (kinofenster.de)

Anbieter
Idéale Audience (Paris), X-Filme Creative Pool (Berlin)
Jahr
2016
Dauer
ca. 102 min f
Zielgruppe
J(14-18); Q
Schlagworte
Biografie, Drama (Spielfilm), Zweig; Stefan

Sachgebiete

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