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Jesus und die verschwundenen Frauen

Cover: Jesus und die verschwundenen Frauen

Vor 2000 Jahren kündigte Jesus von Nazareth das Reich Gottes an, in dem alle Menschen gleich wären. In einer streng patriarchal geprägten Zeit war das revolutionär. Und so folgten ihm vielfach auch Frauen nach. Aufgrund einer männerzentrierten Sprache blieben sie in den Evangelien nahezu unerwähnt. Aber Frauen waren Zeuginnen des Todes Jesu, der Grablegung und schließlich seiner Auferstehung. Es ist Maria aus Magdala, die von Jesus den Auftrag erhält, die Frohe Botschaft zu verkünden. Sie wird damit zur ersten Apostelin. Doch gleich nach Erfüllung des Auftrags ist sie als Schlüsselfigur des Ostergeschehens kaum noch wahrzunehmen. Junia, eine Apostelin der Frühkirche, verwandelte sich unter der Feder eines Bibelkommentators in einen Mann. Phöbe, Vorsteherin einer frühen Christengemeinde, wurde als Hilfskraft des Apostel Paulus klein interpretiert. Lydia, die erste Christin Europas, geriet fast 2000 Jahre lang in Vergessenheit.Zusatzmaterial: Arbeitsmaterialien (PDF).

Anbieter
ORF (Wien), ZDF (Mainz), Makido Film (Wien), SRF (Zürich)
Jahr
2013
Dauer
ca. 44 min f
Zielgruppe
A(7-10); J(12-16); Q
Schlagworte
Evangelium, Frau in der Geschichte, Jesus Christus, Katholizismus, Neues Testament, Rollenkonflikt

Sachgebiete

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