Nürnberg wiederentdeckt
STIMMUNGSBILDER AUS ALT-NÜRNBERG (ca. 5 min, sw): Diese Aufnahmen zählen zu den ältesten der Stadt Nürnberg. Sie zeigen Sehenswürdigkeiten der Nürnberger Altstadt u.a. die Königsstraße, das Heilig-Geist-Spital, den Hauptmarkt mit dem Neptunbrunnen, die Liebfrauenkirche, die Denkmäler der beiden Nürnberger Persönlichkeiten Albrecht Dürer und Hans Sachs, den Aufgang zur Nürnberger Burg sowie den Henkersteg mit dem Henkerturm. (Deutschland 1912; Produktion: Weimar-Film; Kamera: Louis Held) DIE MALERISCHEN PEGNITZUFER IN NÜRNBERG (ca. 4 min, nachträglich koloriert): Gefolgt wird dem Flusslauf der Pegnitz, von der Fleischbrücke, über das Heilig-Geist-Hospital, den Henkersteg und dem Weinstadl bis zum Austritt des Flusses aus der Stadt am Westtor. (Deutschland 1918; Produktion: Deutsche Lichtbild-Gesellschaft e.V. (DLG), Berlin) DER ABSCHIED DER NÜRNBERGER POSTILLIONE (ca. 3 min, sw): Dieser von der Oberpostdirektion Nürnberg in Auftrag gegebene Film dokumentiert den Festumzug anlässlich des Abschieds der Nürnberger Postillione am 31. März 1922. Halb Nürnberg war gekommen um diesem würdevollen Umzug beizuwohnen. Der Umzug startete am Poststall in der Zufuhrstrasse und ging entlang des Frauentorgrabens zum Bahnhof und Hauptpostamt durch die Königstrasse, Karolinenstrasse, Ludwigstrasse, über den Plärrer, Gostenhofer Hauptstrasse, Gartenstrasse, Schanzäckerstrasse zurück zum Poststall. Mit diesem Umzug fand die fast 200jährige Geschichte des Nürnberger Poststalls mit Postkutschen und Postillionen ihren Abschluss - Elektroautomobile sollten von da an die Paketzustellung übernehmen. (Deutschland 1922; Produktion: Kinax Dillenburg) NÜRNBERG (ca. 8 min, sw): Dies ist ein für seine Zeit typischer Kulturfilm über das mittelalterliche und industrielle Nürnberg mit seiner Architektur und seinen Kunstdenkmälern. Die Zeit des Mittelalters wird in Bildern der Innenstadt, der Burg, der Kirchen und der Orte Albrecht Dürers dokumentiert. Das industrielle Nürnberg - Bleistift-, Spielwaren- und Lebkuchenproduktion - wird in Trickanimationen von C. E. M. Schuhmacher bebildert. Diese Produkte haben Nürnberg über Deutschlands Grenzen bekannt gemacht. (Deutschland 1928; Produktion: Kulturfilm Werner Funck) UNSER LIEBES NÜRNBERG (ca. 12 min, sw): Hierbei handelt sich um den bislang ältesten bekannten Amateurfilm zu Nürnberg. Er zeigt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Nürnberg vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Neben Baudenkmälern wie Neptunbrunnen, Tugendbrunnen und Schöner Brunnen ist das emsige Treiben in den Straßen und auf dem Hauptmarkt festgehalten. Die Filmaufnahmen stammen von Hermann Fürst, Inhaber eines Fotogeschäfts am Hallplatz in Nürnberg. (Deutschland 1929; Aufnahme und Gestaltung: Herman Fürst) 900 JAHRE NÜRNBERG (ca. 18 min, sw): Der Film wurde anlässlich der 900-Jahr-Feier der Stadt Nürnberg im Jahr 1950 in Auftrag gegeben. Es wird ein Querschnitt durch die bewegte Geschichte Nürnbergs gegeben, in dem die Blütezeit als wichtiges Handels- und Verkehrszentrum im Mittelalter, die bedeutenden Söhne der Stadt, einzigartige Bauwerke und Brunnen vorgestellt werden. Die weitreichende Zerstörung der Stadt 1945 konnte Nürnbergs Lebenswillen nicht brechen. Fünf Jahre nach Kriegsende ist der Wiederaufbau in vollem Gange und die Industriebetriebe arbeiten wieder. Beendet wird der Film mit Aufnahmen einer Opernhaus-Aufführung von Richard Wagners Oper "Die Meistersinger von Nürnberg". (Deutschland 1950; Produktion: Werner Jacobs und C.W. Tetting) EINE KLEINE REISE DURCH NÜRNBERG ANLÄSSLICH DES REICHSPARTEITAGES 1937 (ca. 9 min, sw): Am 22. März 1935 wurde im Berliner Haus des Rundfunks der erste regelmäßige Fernsehprogrammbetrieb der Welt eröffnet. Dabei handelte es sich aber um einen Propagandatrick, denn tatsächlich waren es Versuchssendungen. So auch diese Fernsehreportage anlässlich des Reichsparteitages 1937, in der erstmals Fahraufnahmen vom Aufnahmewagen in der Nürnberger Innenstadt gemacht und live kommentiert wurden. Dies erklärt auch die schlechte Qualität von Bild und Ton. (Deutschland 1937; Produktion: Deutscher Fernseh-Rundfunk) STÄDTEBILD NÜRNBERG (ca. 28 min, sw): Hierbei handelt es sich um einen Filmbericht von und mit Götz Freiherr von Pölnitz. Er leitet in den Fernsehbeitrag mit der Frage ein, ob kriegsgeschädigte Städte beim Wiederaufbau die Tradition bejahen oder verneinen sollen. Nürnberg hat seiner Meinung nach eine "maßvolle, kluge und geglückte Lösung" gefunden. In detailreichen Beschreibungen stellt er wichtige Bauwerke der mittelalterlichen Stadt und ihre jeweilige Entstehungsgeschichte vor, u.a. die Burg, den Heidenturm, den fünfeckigen Turm, die Lorenz- und Sebalduskirche, Heilig-Geist-Spital sowie ausgewählte Brücken und Patrizierhäuser. (Deutschland 1962; Produktion: Bayerischer Rundfunk; Kamera: Walter Umlauf) GOSTENHOF - PORTRÄT EINES STADTTEILS (ca. 15 min, f): Dieser Fernsehbeitrag zeigt die Probleme des Stadtteils Gostenhof, der Mitte der 70er Jahre am Scheideweg seiner Entwicklung steht. Da das Industrie- und Arbeiterviertel im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört blieb, wurde es beim Wiederaufbau der Stadt Nürnberg kaum berücksichtigt. Der zunehmende Verfall der Bausubstanz und die dichte, grünflächenarme Bebauung befördern Anfang der 70er Jahre den sukzessiven Wegzug der Einheimischen. (Deutschland 1974; Produktion: Bayerischer Rundfunk)
- Anbieter
- filmwerte (Potsdam)
- Jahr
- 2015
- Dauer
- ca. 104 min sw+f
- Zielgruppe
- A(5-13)
- Schlagworte
- Filmdokument, Geschichte (historisch), Landesgeschichte (Bayern), Nürnberg, Stadtbild
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