Lang ist der Weg (OmU)
Der Film spielt in der oberbayerischen Kreisstadt Landsberg am Lech in einem Lager für Displaced Persons, die von den Deutschen aus ihren Heimatländern verschleppt und 1945 aus Konzentrations- und Vernichtungslagern befreit wurden. In Rückblenden erzählt der Film die Geschichte der jüdischen Familie Jelin, die aus ihrer Wohnung in Warschau zunächst ins Getto getrieben und von dort aus ins KZ Auschwitz deportiert wurde. Der Sohn, David, kann jedoch aus dem Deportationszug fliehen und schlägt sich zu den Partisanen durch, wo er bis zum Ende des Krieges überlebt. Er lernt Dora Berkowitz kennen, die ihre Eltern verloren hat und nicht weiß, wie sie weiterleben soll. Auch David hat vom Tode seines Vaters erfahren; die Mutter ist verschollen. Gemeinsam mit Dora reist er in die amerikanische Besatzungszone Deutschlands, um dort nach seiner Mutter zu suchen. Sie gelangen in das völlig überfüllte DP-Lager in Landsberg am Lech und heiraten. Nachdem die Mutter schließlich ausfindig gemacht wird, hoffen alle darauf, Deutschland bald verlassen und in einen jüdischen Staat – der zur Zeit der Produktion des Films noch nicht existierte – ausreisen zu können.
- Anbieter
- Fredersdorf, Herbert B.
- Jahr
- 1948
- Dauer
- ca. 78 min sw
- Zielgruppe
- Q; A(9-13); J(16-18)
- Schlagworte
- Deutschland (1945 - 1949), Drittes Reich (1933 - 1945), Judenverfolgung, Nachkriegszeit, Vertreibung (allgemein)
Sachgebiete
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