Die Brücke
Feindselig erscheint die morsche Brücke, über die die Gruppe der aus den ehemaligen Ostgebieten Vertriebenen in das kleine, mitteldeutsche Dorf gelangt. So feindselig wie die Dörfler selbst, die immer noch den alten Verhaltensmustern gehorchen und vor allem vermeintlich Fremden Tür und Tor verschließen. Michaelis, der Sprecher der Flüchtlinge, ist um gutes Zusammenleben bemüht. Er bietet dem Bürgermeister die handwerklichen Fähigkeiten seiner Leute an, um die Brücke wieder in Schuss zu bringen, doch daran sei hier niemand interessiert, lautet die Antwort. Ein Brückenschlag zwischen "Neuen" und "Alteingesessenen" scheint in weite Ferne zu rücken.Zusatzmaterial: "Der Augenzeuge" berichtet über Hans Klering, deutsche Umsiedler, die Bodenreform und über Kinder, die ihre Eltern suchen; Biografien und Filmografien der Filmschaffenden.
- Anbieter
- DEFA (Berlin)
- Jahr
- 1949
- Dauer
- ca. 80 min sw
- Zielgruppe
- J(14-18); Q
- Schlagworte
- Drama (Spielfilm), Vertreibung (allgemein)
Sachgebiete
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