Die Chinesen
Die französische Zeichentrickserie „Es war einmal …“ versucht, komplexe Themen in der Geschichte unterhaltsam und kindgerecht aufzubereiten. Kritisch einzuordnen ist, dass Sprachbilder und Darstellungen aus dem Entstehungsjahr 1994 verwendet werden, die rassistische Stereotype reproduzieren. So wird beispielsweise die pauschale Vorstellung aufgegriffen, chinesische Personen oder Figuren könnten den Laut „r“ nicht aussprechen und ersetzten ihn grundsätzlich durch ein „l“. Bei einem Einsatz des Mediums im Unterricht sollte dies berücksichtigt, im Sinne einer reflektierten Medienbildung thematisiert und mit Blick auf mögliche belastende oder verletzende Wirkungen auf von Rassismus betroffene Lernende sensibel eingeordnet werden. Im alten China wurde das erste Papier hergestellt, eine Erfindung, die die Welt verändern sollte. Aber auch „gefährliche“ Erfindungen wurden gemacht: Pulver, Raketen, Kanonen und andere Waffen. Die Chinesen unternahmen erste Flugversuche mit einfachen Drachen, und so fing der Traum vom Fliegen an, den dann später die Brüder Montgolfier und in der Neuzeit Lindbergh Wirklichkeit werden ließen. Maestro sagt es am Schluss der Folge ganz deutlich: „Erfindungen können Fortschritt bedeuten, oder auch Gefahr und Unglück. Es kommt immer auf die Menschen an, was sie daraus machen.“Zusatzmaterial: Begleitmaterialien.
- Anbieter
- Procidis (Paris)
- Jahr
- 1994
- Dauer
- ca. 25 min f
- Zielgruppe
- J(8-12); A(5-6)
- Schlagworte
- China (Volksrepublik), Entdeckung (Geschichte), Erfindung, Forschung, Papier, Zeichentrickfilm (allgemein)
Sachgebiete
Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.