Holocaust light gibt es nicht! [Fassung 2012]
Eine Großmutter erzählt ihrer Enkelin eine Geschichte. Eine von einer ewig langen Fahrt durch halb Europa. Mit Halt an Orten mit merkwürdigen Namen: wie Auschwitz, Bergen-Belsen, Buchenwald. Eine Fahrt in vollen Wagons mit Menschen, die hungerten, froren und keine Toilette hatten. Eine Geschichte von Kindern, die im KZ neben Leichen spielten und Wetten abschlossen, wer morgen als nächster an Hunger stirbt. Als die Jüdin Sara Atzmon selbst ein Kind war, jagten die Nazis sie und ihre Familie durch halb Europa. Der Film begleitet die heute 79jährige Israelin noch einmal an all jene Orte in Ungarn, Österreich und Deutschland, an denen die Nazis sie quälten, ihren Vater und drei ihrer Geschwister töteten. Und die Filmemacher begleiten Sara Atzmon noch einmal dorthin, wo sie mit 12 Jahren zum zweiten Mal geboren wurde - nach Israel. 1945 landete Sara damals mit dem ersten Schiff aus Europa in Haifa, in Palästina. Dennoch erzählen die Filmemacher nicht "nur" eine Holocaustbiografie. Indem Sara Atzmon ihrer 12jährigen Enkelin von ihrem Schicksal erzählt, schlägt sie bewusst einen Bogen zu den jungen Menschen heute, besonders zur Jugend in Deutschland. Ihnen gilt es aufzuzeigen, wie wichtig der Kampf gegen das Vergessen ist.
- Anbieter
- Feigenbaum (Korntal-Münchingen)
- Jahr
- 2012
- Dauer
- ca. 92 min f
- Zielgruppe
- SO; A(9-13); J(14-18); Q
- Schlagworte
- Dokumentarfilm, Drittes Reich (1933 - 1945), Holocaust, Judenverfolgung, Konzentrationslager, Vergangenheitsbewältigung, Zeitzeuge
Sachgebiete
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