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Erneuerbare Energie: Wasserkraft; Renewable Energy: Water Power

Cover: Erneuerbare Energie: Wasserkraft; Renewable Energy: Water Power

BOSNIEN - WASSERKRAFT (5:09 min): Nach dem Ende des Bürgerkrieges in den 1990er Jahren befand sich die Elektrizitäts-Versorgung in Bosnien und Herzegowina in einem desolaten Zustand. Viele Kraftwerke und Verteilungsnetze waren zerstört. Mit internationaler Hilfe wurden sie wieder aufgebaut. Heute setzt die ehemalige jugoslawische Teilrepublik verstärkt auf regenerative Ressourcen. Wasserkraft ist eine der bedeutendsten Energiequellen des Landes. HONDURAS - WASSERKRAFT (7:10 min): Bei Esperanza steht seit Jahrzehnten ein Staudamm. Doch ist die Anlage verfallen, weil in Honduras vor allem fossile Brennstoffe eingesetzt werden. Zusammen mit der Bevölkerung hat ein engagierter Unternehmer das alte Wasserkraftwerk in Betrieb genommen. Statt aus klimaschädlichen Dieselgeneratoren beziehen jetzt viele umliegende Dörfer sauberen Strom aus Wasserkraft. KARIBIK - REGENERATIVE ENERGIEN (6:16 min): Die Inselstaaten der Karibik sind noch immer fast vollständig vom Öl abhängig. Erneuerbare Energien spielen kaum eine Rolle, auch wenn die Bedingungen ideal wären. Sonne und Wind gibt es im Überfluss, Wärme aus der Erde und Wasserkraft könnten die Inseln fast vollständig von fossilen Energieträgern unabhängig machen. Den Energie-Umbruch bringt unter anderem ein soziales Netzwerk, das den Einwohnern hilft, Energie effizienter einzusetzen. Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt die Entwicklung auf den Inseln. Mit ihrer Hilfe werden alte Wasserkraftwerke auf den neuesten technischen Stand gebracht, Windkraftanlagen getestet und auch Sonnenenergie immer öfter genutzt. MONGOLEI - ENERGIE FÜR NOMADEN (6:39 min): Die Mongolei braucht immer mehr Energie. Bislang setzt die Regierung vor allem auf Kohlekraft und auf Diesel-Generatoren. Klimafreundliche Technik ist aber auf dem Vormarsch. Den Anfang macht die Landbevölkerung. Mit Unterstützung der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit nutzen immer mehr Nomaden Solarenergie. Auch kleine Wasserkraftwerke gibt es schon. Sie dienen als Vorbild für das ganze Land. NAMIBIA - ENERGIEKONZEPT (7:03 min): Afrika besitzt ein großes Potenzial für die Produktion alternativer Energie. Allein die Wasserkraft könnte den Strombedarf des ganzen Kontinents decken. Dennoch sind fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Erdgas die wichtigsten Energieträger. Auch die Energieversorgung im südwestafrikanischen Namibia hängt am Tropf fossiler Brennstoffe. Nur langsam entwickeln sich dort nachhaltige Energiekonzepte. Auf der Suche nach der Ideallösung entstehen viele kleine Lösungen, die vor allem eines bewirken sollen: das Land in Sachen nachhaltige Energienutzung zukunftsfähig zu machen. NORDIRLAND - STRÖMUNGSKRAFTWERK (4:40 min): Der Trend ist eindeutig: Die Zukunft wird den erneuerbaren Energien gehören, denn fossile Brennstoffe sind endlich und fördern den Klimawandel. Aber wer heute Solardächer oder riesige Windkraftanlagen für ganz normal hält, vergisst leicht, wie lange es gedauert hat, bis die großen Energiekonzerne bereit waren, in den Ausbau dieser Technologien zu investieren. Die Befürworter der Meeresenergie stehen heute vor einem ähnlichen Problem. Ein vielversprechendes Projekt läuft in Nordirland, in einem natürlichen Meeresarm nahe der Kleinstadt Strangford. PERU - MIKRO-WASSERKRAFTWERKE (7:03 min): In internationalen Studien wird Peru als eines der Länder genannt, die am stärksten unter dem Klimawandel leiden. Naturkatastrophen, Schäden in der Landwirtschaft und Wassernot treffen die Menschen hart. Gleichzeitig haben die Anden ein großes Potential für die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft. Schon jetzt werden in Peru 60 Prozent der Elektrizität aus Wasserkraftwerken gewonnen. Allerdings könnte es noch viel mehr sein, weite Teile des Entwicklungslandes sind noch gar nicht an das Stromnetz angeschlossen. Die Lösung könnten hier die Mikro-Wasserkraftwerke sein, die eine Hilfsorganisation in entlegenen Gegenden errichtet. PERU - STROM FÜR ANDENDÖRFER (7:12 min): Im entlegenen Norden von Peru gibt es keine zentrale Elektrizitätsversorgung. Trotzdem erhalten bereits mehrere kleine Orte Strom. Alternative Energiequellen machen es möglich. Die Hilfsorganisation "Soluciones Practicas" installiert hier Mikro-Windräder, kleine Wasserkraft- und Solaranlagen. Mehrere Tausend Menschen haben dadurch jetzt Strom. Diese kleinen Stromquellen sorgen für eine große Veränderung. Durch sie bekommen die Menschen Zugang zu Kommunikation und Bildung. "Soluciones Practicas" will das Erfolgsmodell auch in andere Regionen Südamerikas exportieren. SPANIEN - ÖKO-STROM (6.37 min): El Hierro gehört zu Spanien und ist die kleinste der sieben Kanarischen Inseln. Doch hat die Regierung Großes vor. Sie möchte erreichen, dass sich die Insel ausschließlich aus Wind- und Wasserenergie versorgt und damit von fossilen Brennstoffen völlig unabhängig wird. SRI LANKA - WASSERKRAFT (6:29 min): Der kleine Inselstaat Sri Lanka ist vor allem für seinen Ceylon-Tee berühmt. Weniger bekannt ist: Das Land hat auch eine mehr als 100-jährige Erfahrung damit, Energie klimafreundlich aus Wasser zu gewinnen. Wasserkraft deckt rund 45 Prozent von Sri Lankas Energiebedarf. Nach dem Willen der Regierung soll der Anteil nun weiter steigen. Für große Staudamm-Projekte gibt es aber keinen Platz mehr. TAIWAN - WASSERKRAFT (6:48 min): Taiwan ist ein hoch technisiertes Land. Trotzdem wird Strom vor allem in klimaschädlichen Kohlekraftwerken erzeugt. 20 Prozent des Stroms kommt aus Atomkraftwerken. In Zukunft sollen Wasserkraftwerke eine größere Rolle spielen. Im Südwesten der Insel werden bereits 13.000 Haushalte mit Strom aus einem Wasserkraftwerk versorgt. Ziel ist es, in den nächsten Jahren mindestens zehn Prozent des Stroms aus Klima schonenden Energieträgern zu gewinnen. VIETNAM - WINDENERGIE (6:40 min): Vietnams Bedarf nach Energie wächst stetig. Um ihn zu stillen, werden vor allem Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen ausgebaut. Alternative Energien spielen kaum eine Rolle. Dabei hat Vietnam aufgrund seiner Lage ein riesiges Potential für Windenergie und Wasserkraft. Doch machen die politischen Rahmenbedingungen privaten Investoren ein Engagement schwer. Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hilft dem vietnamesischen Ministerium für Industrie und Handel, das zu ändern. Sie berät es bei der Entwicklung von Fördermaßnahmen und leistet logistische und technische Hilfe, zum Beispiel bei der Aus- und Fortbildung vietnamesischer Facharbeiter und beim Aufbau von netzgekoppelten Windparks.

Anbieter
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Berlin), Deutsche Welle TV (Köln), eduflat (Hamburg)
Jahr
2012
Dauer
ca. 78 min f
Zielgruppe
A(9-13); SO
Schlagworte
Energieversorgung, Erneuerbare Energie, Klimaveränderung, Nachhaltige Entwicklung, Umweltschutz, Wasserkraftwerk, Windkraft, Wirtschaft

Sachgebiete

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