Edupool Marketplace

Erneuerbare Energie: Solar; Renewable Energy: Solar Power

Cover: Erneuerbare Energie: Solar; Renewable Energy: Solar Power

ARGENTINIEN – SOLARDÖRFER (6:26 min): Auf der Puna-Hochebene im Nordwesten Argentiniens werden jedes Jahr Tausende Tonnen Bäume und Sträucher in den Kochstellen und Öfen der Menschen verbrannt. Argentinische Umweltschützer versuchen, durch den Einsatz von Solaranlagen die Abholzung zu verlangsamen. Erste Erfolge gibt es. Mehrere hundert Familien kochen bereits mit Sonnenenergie, und solare Back- und Badehäuser stehen in den Dörfern. BRASILIEN – SOLARDÄCHER (6:55 min): Die Sonne wird in Brasilien als Energielieferant wenig genutzt – trotz bester Wetter-Bedingungen und steigender Gas- und Strompreise. Das soll sich ändern. In Rio de Janeiro wird ein neuer Wohnkomplex mit Solaranlagen ausgestattet, durch die Wasser ohne fossile Energien erhitzt wird. Diese Wohnungen will die Stadt zum großen Teil der armen Bevölkerung einer benachbarten Favela zur Verfügung stellen. CHILE – ENERGIEEFFIZIENZ WEINANBAU (6:38 min): Aus Frankreich, Italien und Spanien kommen die berühmtesten Weinsorten der Welt. Doch macht ihnen Wein aus Chile ernsthafte Konkurrenz. Das südamerikanische Land ist zum fünftgrößten Weinexporteur weltweit und baut seine Produktion weiter aus. Alternative Energien nutzen Chiles Weinbauern kaum. Zwei Weingüter machen jetzt den Anfang. Gemeinsam mit der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit haben sie Solaranlagen installiert, alte Dieselmotoren ausgetauscht und das Bewässerungssystem modernisiert. DÄNEMARK – ERNEUERBARE ENERGIE (3:43 min): In Dänemark gibt es eine Insel, die sich schon seit Jahren komplett selbst mit Energie versorgt. Mittlerweile produzieren die Bewohner sogar 40 Prozent mehr, als sie verbrauchen. Alles begann 1997: Da schrieb die dänische Regierung einen Wettbewerb aus. Gesucht wurde ein Modell für eine CO²-neutrale Kommune. Der Gewinner hieß Samsö. Die Insel-Bewohner haben in erneuerbare Energien investiert, in Windräder und in Solarkollektoren auf den Dächern ihrer Häuser. Noch ist die Bilanz der Insel aber nicht zu 100 Prozent CO²-neutral. DEUTSCHLAND – ENERGIE-EFFIZIENZ-GEMEINDE (4:31 min): Wildpoldsried ist ein Ort im Süden Deutschlands, der Klimaschutz-Geschichte geschrieben hat. Die Gemeinde mit 2500 Einwohnern erzeugt dreimal mehr Strom als sie verbraucht – und das mit regenerativer Energie. Neben Biogasanlagen liefern Windräder und Solarzellen den nötigen Strom. Bis 2020 will der Ort nicht nur sich selbst, sondern auch umliegende Gemeinden mit Ökostrom versorgen. DEUTSCHLAND – GREEN CITY HAMBURG (5:05 min): Hamburg, eine Großstadt im Norden Deutschlands, will den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bis 2020 um vierzig Prozent senken. Das ist ein ehrgeiziges Projekt, das weit über die Vorhaben anderer europäischer Städte hinausgeht. Doch ist Hamburg keine grüne Idylle, sondern eine Industriemetropole, die von ihrem Hafen und von der Schifffahrt lebt. Deswegen ist das selbst gesteckte Ziel nur mit vielen Einzelprojekten zu erreichen, und wenn alle mitmachen. GAMBIA – SOLARPUMPEN (6:29 min): Gambia trifft der Klimawandel besonders hart. Wegen der globalen Erwärmung sinkt der Grundwasserspiegel des afrikanischen Landes. Damit das Wasser nicht mit umweltschädlichen Dieselgeneratoren an die Oberfläche gepumpt werden muss, setzt die Regierung auf Solarpumpen. Hundert dieser Systeme gibt es schon. Mit ihnen werden Tanks befüllt, aus denen sich die Menschen an öffentlichen Hähnen mit Trinkwasser versorgen können. GHANA – ÖKO-UNI (6:12 min): Den Strom liefern Solaranlagen auf dem Dach. Das Regenwasser wird gespeichert und aufbereitet. Organische Abfälle werden in einer Biogasanlage wieder verwertet. Doch nicht nur der Campus wird grün. An der ältesten Privatuniversität in Ghanas Hauptstadt Accra kann man auch das Fach Ökologie studieren. INDIEN – SOLARKOCHER (6:27 min): Weltweit nutzen drei Milliarden Menschen Pflanzen, Dung oder Holz als Brennstoff. Das schädigt das Klima und lässt Wälder verschwinden. Im Bundesstaat Gujarat, im Westen Indiens setzt eine Schule auf klimafreundliche Solarkocher. Frittiert, gekocht, gebacken und gebraten wird hier mit Sonnenenergie. KAP VERDE – ERNEUERBARE ENERGIEN (6:35 min): Auf den Kapverden scheint an 350 Tagen im Jahr die Sonne, meist weht auch der Wind. Bereits heute gewinnt der Inselstaat im Atlantischen Ozean zehn Prozent seiner Energie aus Wind und Sonne. Bis zum Jahr 2020 soll sich dieser Wert verdoppeln und die noch immer vorherrschenden fossilen Energieträger weiter zurückdrängen. Deshalb hat die Regierung als bisher einzige in West-Afrika ein Gesetz für Erneuerbare Energien verabschiedet. KAMBODSCHA – STROM AUS SONNE UND REIS (7:00 min): 80 Prozent der Kambodschaner leben auf dem Land, die meisten haben keinen Zugang zum staatlichen Stromnetz. Nun kommen aber Unternehmen mit ganz neuen, klimafreundlichen Ideen auf den Markt. Eines erzeugt Energie aus Reisspreu. Was früher als Ernteabfall weggeworfen wurde, ist so zum gefragten Rohstoff geworden. Ein anderes Unternehmen macht sich zunutze, dass die Sonne in Kambodscha viele Stunden am Tag scheint. Es hat Solarlampen entwickelt, die man sowohl im Haus aufhängen als auch um den Hals tragen kann. Die Lampen liefern mehr als vier Stunden helles Licht, im Sparmodus leuchten sie sogar 20 Stunden lang. KARIBIK – REGENERATIVE ENERGIEN (6:16 min): Die Inselstaaten der Karibik sind noch immer fast vollständig vom Öl abhängig. Erneuerbare Energien spielen kaum eine Rolle, auch wenn die Bedingungen ideal wären. Sonne und Wind gibt es im Überfluss, Wärme aus der Erde und Wasserkraft könnten die Inseln fast vollständig von fossilen Energieträgern unabhängig machen. Den Energie-Umbruch bringt unter anderem ein soziales Netzwerk, das den Einwohnern hilft, Energie effizienter einzusetzen. Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt die Entwicklung auf den Inseln. Mit ihrer Hilfe werden alte Wasserkraftwerke auf den neuesten technischen Stand gebracht, Windkraftanlagen getestet und auch Sonnenenergie immer öfter genutzt. MEXIKO – SOLARDÄCHER (6:59 min): Die Bewohner einer Arbeitersiedlung in Mexico City steigen für den Klimaschutz aufs Dach. Auf 1000 Häusern haben sie Sonnenkollektoren montiert. Diese sorgen für warmes Wasser, sparen Gas ein und schützen das Klima. Doch 1000 Dächer sind erst der Anfang. Zehntausende weitere Häuser sollen folgen. MONGOLEI – ENERGIE FÜR NOMADEN (6:39 min): Die Mongolei braucht immer mehr Energie. Bislang setzt die Regierung vor allem auf Kohlekraft und auf Diesel-Generatoren. Klimafreundliche Technik ist aber auf dem Vormarsch. Den Anfang macht die Landbevölkerung. Mit Unterstützung der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit nutzen immer mehr Nomaden Solarenergie. Auch kleine Wasserkraftwerke gibt es schon. Sie dienen als Vorbild für das ganze Land. NICARAGUA – SOLARE FELDBEWÄSSERUNG (6:48 min): Ohne Regen gedeiht keine Aussaat. Doch in Nicaragua bleibt das kostbare Nass durch den Klimawandel immer häufiger aus. Bis vor kurzem waren die Bauern in der Trockenzeit auf Brunnen und im Betrieb teure Diesel-Pumpen angewiesen. Rund um die Stadt León setzen sie jetzt auf solarbetriebene Wasserpumpen. Mit ihnen können sie das ganze Jahr über ernten. Und auf Dauer sind solarbetriebene Bewässerungssysteme günstiger als die dieselbetriebene Alternative. PERU – STROM FÜR ANDENDÖRFER (7:12 min): Im entlegenen Norden von Peru gibt es keine zentrale Elektrizitätsversorgung. Trotzdem erhalten bereits mehrere kleine Orte Strom. Alternative Energiequellen machen es möglich. Die Hilfsorganisation "Soluciones Practicas" installiert hier Mikro-Windräder, kleine Wasserkraft- und Solaranlagen. Mehrere Tausend Menschen haben dadurch jetzt Strom. Diese kleinen Stromquellen sorgen für eine große Veränderung. Durch sie bekommen die Menschen Zugang zu Kommunikation und Bildung. "Soluciones Practicas" will das Erfolgsmodell auch in andere Regionen Südamerikas exportieren. PHILIPPINEN – SARI-SARI-SHOP (6:18 min): In vielen Dörfern der philippinischen Insel Mindoro ist es abends stockdunkel. Ein Stromnetz gibt es hier nicht. Generatoren, die Strom für Licht erzeugen können, sind teuer. Eine preiswerte Alternative bieten Solarlampen, die Bauern und Fischer durch Mikrokredite einer philippinischen Bank finanzieren können. Vertrieben werden die Lampen über ein Netz von Dorfläden. Deren Besitzerinnen machen nun wesentlich mehr Umsatz als früher. Außerdem lernen sie in Seminaren, wie sie Geld anlegen und ihre Geschäfte verbessern können. Die Lampen sind so erfolgreich, dass die Bank weitere umwelt- und klimafreundliche Produkte für die Landbevölkerung entwickelt, beispielsweise solarbetriebene Kochstellen. SENEGAL – SOLARENERGIE (6:36 min): Im Süden des Senegal gewinnen die Menschen ihre Energie weitgehend aus Batterien und umweltschädlichen Benzin- und Dieselgeneratoren. Doch nun setzen einige Dörfer auf die Kraft der Sonne. Deutsche Unternehmen aus der Solarbranche helfen ihnen dabei. Ein Krankenhaus wird bereits mit Strom aus Solarmodulen versorgt. SWASILAND – ÖKOKÜHLSCHRÄNKE (6:50 min): Das kleine Königreich Swasiland im Süden Afrikas gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Menschen leben hier vor allem von Viehzucht und Ackerbau. Fabriken gibt es kaum. Eine von ihnen produziert aber etwas Besonderes: Kühlschränke und Gefrierboxen, die ohne klimaschädliche Kühlmittel auskommen. Eine Modellreihe lässt sich sogar mit Solarenergie betreiben.

Anbieter
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Berlin), eduflat (Hamburg), Deutsche Welle TV (Köln)
Jahr
2012
Dauer
ca. 120 min f
Zielgruppe
A(9-13); SO
Schlagworte
Energieversorgung, Erneuerbare Energie, Klimaveränderung, Nachhaltige Entwicklung, Solarenergie, Umweltschutz, Wirtschaft

Sachgebiete

Für Vorschau, Merkliste und Kaufoptionen aktivieren Sie bitte JavaScript. Informationen zum Erwerb finden Sie in der Kaufanleitung.