Tödlicher Ernst
Das Gefühl, nicht mehr leben zu wollen, betrifft Menschen aller Altersgruppen. Männer begehen deutlich häufiger Suizid, vorher über ihre Gefühle und Absichten zu reden und sich Hilfe zu suchen fällt ihnen erheblich schwerer als gleichaltrigen Frauen. Im Film beschreiben zwei junge Männer, welche Erfahrungen sie mit dem Thema Suizid gemacht haben. Beide sind Anfang zwanzig und leiden seit ihrer Kindheit unter psychischen Belastungen und daraus resultierenden schweren Depressionen. Sie berichten, wie sich in der Kindheit beginnend das Gefühl entwickelt hat, nicht dazuzugehören, sich fremd zu fühlen. Der zweite Teil des Films erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich im Sommer 2011 das Leben genommen hat. Er hinterlässt traumatisierte Eltern, die das Geschehene nicht verarbeiten können. Aus ihren Erzählungen, aus Bildern seines Zimmers und aus hinterlassenen Texten entsteht eine filmische Collage, die die Dramatik eines Lebens vor Augen führt, das letztlich im Suizid endet.
- Anbieter
- Medienprojekt Wuppertal (Wuppertal)
- Jahr
- 2012
- Dauer
- ca. 90 min f
- Zielgruppe
- Q; A(8-12); J(14-18)
- Schlagworte
- Jugendlicher, Konflikt, Lebensbewältigung (allgemein), Lebenseinstellung, Lebenssinn, Psychische Krankheit, Selbstmord
Sachgebiete
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