Hitler vor Gericht [2-Disc-Edition]
1. April 1924: Unter dem Jubel des Publikums wird eines der folgenreichsten Fehlurteile der Deutschen Geschichte verkündet: Adolf Hitler wird im Anschluss an den blutigen Putschversuch vom 9. November 1923 in München wegen Hochverrats zu nur fünf Jahren "Festungshaft“ verurteilt. Sogar aus damaliger Sicht ein klarer Rechtsbruch. Ein Grund für dieses skandalöse Urteil ist bereits die bewusste Einsetzung des rechtskonservativen Richters Georg Neithardt. Dies geschieht allerdings nicht zum Schutz Hitlers, sondern um die Mitwirkung von hohen Staatsbeamten am Putsch zu verschleiern. Ein falsches Spiel, in dem Hitler selbst jedoch mehr Bauer als König ist. Lediglich der untersuchungsführende Staatsanwalt Hans Ehard versucht, dem Recht Geltung zu verleihen – vergeblich. (Deutschland 2009)Zusatzmaterial: Making of (ca. 30 min); 6 Bilder; 6 Filmclips; HTML-Dokument mit Internet-Links und dokumentierten Filmclips.
- Anbieter
- BR (München)
- Jahr
- 2012
- Dauer
- ca. 60 min sw+f
- Zielgruppe
- A(10-13)
- Schlagworte
- Fernsehfilm, Hitler; Adolf, Weimarer Republik (1918-1933)
Sachgebiete
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