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Poesie der Mechanik

Cover: Poesie der Mechanik

Im 16. Jahrhundert verblüfften Herzöge ihre Gäste mit fahrenden Schiffen und Musikkapellen auf der festlichen Tafel. Ein Besuch im Restaurationsatelier der Kunstkammer in Wien und im Uhrenmuseum Beyer in Zürich gibt einen Einblick in die innovativen Uhrmacherarbeiten der Renaissance. Im Schloss Hellbrunn unterhielten Erzbischöfe ihre Besucher mit Wasserautomaten in geheimnisvollen Grotten oder mit dem bewegten Abbild des Salzburger Stadtlebens um 1750. Androiden, Klavier spielende oder zeichnende Wesen, aber auch kriechende Raupen und singende Vögel zeugen vom Wunsch, die Natur abzubilden. Im Museum für Kunst und Geschichte Neuenburg und im Uhrenmuseum Le Locle finden sich Automaten von feinster Präzision, Kostbarkeit und Kreativität aus der Zeit der Aufklärung. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließen sich Automaten serienmäßig herstellen. Heute besticht François Junod in Sainte-Croix mit seiner Interpretation der Androiden und eigenen Automaten-Kunstwerken.Zusatzmaterial: Interview mit Paulus Rainer, Kurator Kunstkammer Wien (ca. 15 min); Automaten aus dem Uhrenmuseum Beyer, Zürich (ca. 3 min); Automaten aus der Sammlung Sandoz, Le Locle (ca. 1 min); Automaten aus der Sammlung Annette Beyer (ca. 3 min); Automaten aus der Sammlung Kurt Matter (ca. 2 min); Automaten aus dem Musée Baud; Auberson (ca. 5 min).

Anbieter
Format NZZ (Zürich)
Jahr
2012
Dauer
ca. 30 min f
Zielgruppe
A(11-13)
Schlagworte
Automation (Technik), Mechanik, Technikgeschichte

Sachgebiete

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