Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück
Während des Siebenjährigen Krieges hatte sich der preußische Major von Tellheim mit dem sächsischen Fräulein Minna von Barnhelm verlobt. Nach dem Krieg vom König ungerechterweise seiner Ehre beraubt und verarmt, bricht er die Verbindung zu Minna aus Scham ab. Nun wird er von seinem Berliner Wirt, dem er einige Monatsmieten schuldet, in ein schäbiges Dachzimmer umquartiert. Grund: Zwei wohlhabende Damen suchen ein Zimmer. Es handelt sich um niemand anders als Minna und ihre Zofe Franziska. Mit List gelingt es Minna, den Major zu bewegen, ihr erneut seine Liebe zu erklären und, der eine Notsituation vortäuschenden Frau, Hilfe anzubieten. Sie lässt den inzwischen vom König Rehabilitierten allerdings noch eine Weile zappeln, bevor es zur glücklichen "Wiedervereinigung" kommt. Unterdessen hat auch Franziska ihr Glück gefunden - in Werner dem ehemaligen Wachtmeister des Majors.Zusatzmaterial: Biografien und Filmografien von Martin Hellberg, Marita Böhme, Otto Mellies, Christel Bodenstein, Johannes Arpe, Manfred Krug und Herwart Grosse; "Der Augenzeuge" über den Regisseur Martin Hellberg, Marita Böhme und Manfred Krug; Herwart Grosse in "Das Stacheltier" - Eine Liebesgeschichte; Bilder-Galerie.
- Anbieter
- DEFA (Berlin)
- Jahr
- 1962
- Dauer
- ca. 103 min f
- Zielgruppe
- A(8-13); Q
- Schlagworte
- Drama (Literatur), Filmkomödie, Gesellschaft, Inszenierung, Lessing; Gotthold Ephraim, Literaturverfilmung
Sachgebiete
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