Ein Weites Feld
Über vier Jahre begleitet der Film das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum von Berlin, vom Setzen der ersten Stelen bis zwei Jahre nach der Eröffnung des Mahnmals. Er setzt sich mit dessen Architektur und mit der Bedeutung des Holocaust auseinander und viele Besucher des Denkmals werden nach deren Haltungen und Gefühlen gefragt. Die Beschäftigung mit dem Mahnmal ruft in der Filmemacherin die Erinnerung an ihre Kindheit im besetzten Polen wach. Sie lebte mit ihrer Familie von 1940 bis 1945 in Gdynia, von den Deutschen damals Gotenhafen genannt. Das Konzentrationslager Stutthof stand 50 km entfernt. Sie spricht mit ihrer älteren Schwester über diese Zeit, über deren Erinnerungen und über den gemeinsamen Vater. Er galt in der Familie immer als harmloser Mitläufer, erst jetzt lesen die Schwestern in seinem rückschauenden Tagebuch die Wahrheit.Zusatzmaterial: Interviews mit Lea Rosh, der Initiatorin des Denkmals, und mit dem Architekten Peter Eisenman.
- Anbieter
- Rohde-Dahl Filmproduktion (Berlin)
- Jahr
- 2010
- Dauer
- ca. 66 min f
- Zielgruppe
- A(8-13)
- Schlagworte
- Antisemitismus, Berlin (allgemein), Denkmal, Dokumentarfilm, Judenverfolgung, Nationalsozialismus, Struthof-Natzweiler (KZ), Zeitzeuge
Sachgebiete
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