Morgens Margarinebrot - abends Kartoffeln
In vielen lebendigen Details, erzählt Hildegard U., 1908 geboren, wie ihre Familie damals, 1914 - 1918 überlebte, von Wohnungsnot, Nahrungsmittelmangel und Einsamkeit. "Sofort nach der Mobilmachung wurde mein Vater einberufen - da waren wir, meine Mutter, meine Brüder allein." Gleich wurde Ihnen die Wohnung gekündigt, denn außer ein paar Mark Kindergeld gab es keinen Sold. Zum Glück fand Mutter bald Arbeit. Schichtdienst, rund um die Uhr bei der Post - "wir Kinder allein zu Haus oft weinend und hungrig". 6-jährig übernahm sie viele Haushaltspflichten: auf ihren jüngeren Bruder aufpassen, Schlange stehen nach Salz. Nach dem Krieg beginnt die Zeit der großen Arbeitslosigkeit und der politischen Wirren.Zusatzmaterial: Begleitheft mit Inhaltsangabe.
- Anbieter
- AG Medien (Freising)
- Jahr
- 2006
- Dauer
- ca. 17 min sw+f
- Zielgruppe
- A(8-10); Q; SO
- Schlagworte
- Alltagsleben (Geschichte), Deutsches Reich (1871-1918), Erster Weltkrieg, Lebensbewältigung (Kind), Zeitzeuge
Sachgebiete
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