Ich finde mich zum Kotzen schön - Bulimie
Sandra, 18 Jahre, lebt bei ihren Eltern und geht noch zur Schule - im Familiensystem ambivalenter, versteckter Spannungen verstrickt. Eine typische "Mittelschicht-Familie". Lange kann Sandra ihre Fress- und Kotzanfälle verheimlichen. Andrea, 36 Jahre, wohnt allein und leidet seit mehr als 16 Jahren unter Beziehungs- und (weiblichen) Identifikationsstörungen, die sich in alltäglichen Fress- und Kotzanfällen ausdrücken. Sie leidet seit mehr als 16 Jahren unter Bulimie, hin- und hergerissen zwischen neurotischer Selbstliebe und Selbstekel. Gezeigt wird ihr Essverhalten, das ihrer gestörten weiblichen Identität entspricht. Sich scheinbar verwöhnend zerstört sie sich. Andrea schlingt alles in sich hinein: Süßigkeiten, Sahne, Butter und Käse. Sie kotzt oft, mehrmals täglich. Andrea hat Freunde eingeladen schminkt sich und hat Angst: Hoffentlich merken die nichts. Andrea allein in ihrem Elternhaus: Sie geht zum Kühlschrank, ermahnt sich: Lass das, du weißt was passiert. Doch Andrea kann sich nicht beherrschen: "Ich fresse mich voll, bis ich kotze, bis ich krepiere.
- Anbieter
- AG Medien (Freising)
- Jahr
- 2008
- Dauer
- ca. 25 min f
- Zielgruppe
- A(8-13); J(16-18); Q
- Schlagworte
- Ernährung, Essverhalten, Magersucht, Sucht (allgemein)
Sachgebiete
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